Nach Unwetter fehlt es an Handwerkern in der Region Zofingen

Pulverturm Zofingen

Pulverturm Zofingen

Foto Andreas Kaderli

Die Firmen, die nicht Betriebsferien machen, kommen mit der Arbeit kaum noch nach. Sie mussten reagieren.

Die Handwerker in der Region Zofingen können sich nach dem schweren Unwetter wirklich nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Alleine die Aargauische Gebäudeversicherung berichtet von über 4000 Schadensmeldungen.

Eine aussergewöhnliche Situation für die Handwerker-Firmen, die nicht wegen Betriebsferien geschlossen haben. «Wir haben sehr viel zu tun. Da wird die eine oder andere Überstunde anfallen, unsere Mitarbeiter müssen flexibel sein», erzählt beispielsweise Dario Würgler, Geschäftsführer des Zofinger Unternehmens Elektro Würgler.

Viel Arbeit, aber auch gutes Geschäft

Auch die Schreinerei Gyger Brack aus Zofingen musste reagieren, um die zahlreichen Aufträge abwickeln zu können. So müssen einige Mitarbeiter Abstriche machen bei ihren Sommerferien. «Diverse müssen ihre Ferien nun gestaffelt nehmen und nach hinten verschieben», sagt Inhaber und Geschäftsführer Philipp Althaus.

Sowohl Schreiner als Elektriker können der stressigen Situation aber auch Positives abgewinnen. «So können wir uns wieder etwas behaupten und zeigen, dass wir in Zofingen gute Arbeit leisten», sagt Elektriker Dario Würgler.

Und Schreiner Philipp Althaus: «Es ist anstrengend, aber auch ein gutes Geschäft. Vor allem auch genug Arbeit vor Ort, momentan kann man nicht im Deutschen eine neue Tür kaufen.»

Quelle: SRF

19.7.2017