Unwetter Region Zofingen – Aargauische Gebäudeversicherung zieht Bilanz

Bahnhofplatz Zofingen

Bahnhofplatz Zofingen

Bild ZVG Feuerwehr Zofingen

Die Aargauische Gebäudeversicherung zieht drei Wochen nach dem Unwetter in der Region Zofingen Bilanz. Und spricht von Rekorden.

Das kurze, aber heftige Gewitter in der Region Zofingen vor drei Wochen beschäftigt die Aargauische Gebäudeversicherung immer noch intensiv. Es seien ungewöhnlich viele Schäden mit einer überdurchschnittlichen Schadensumme, so die AGV in einer Mitteilung vom Freitag.

5250 Schadensmeldungen bis heute

Täglich kommen rund 30 Meldungen dazu

• 85 Millionen Franken Schaden (aktuelle Schätzung)

Langjährige Mitarbeiter hätten noch nie so grosse und so viele Schäden nach einem Ereignis beobachtet, heisst es bei der AGV weiter. Die Versicherung vergleicht das Unwetter in der Region Zofingen mit den Hagelschäden in den Jahren 2002 und 2011 und dem «Grossschadenjahr 1999» (Überschwemmungen, Sturm Lothar).

Für die Experten der Gebäudeversicherung steht noch viel Arbeit an. Man habe inzwischen rund die Hälfte der Schäden besichtigt. Dabei werden zuerst Gebäude begutachtet, die nicht mehr bewohnbar sind. Kleinere Schäden zum Beispiel nach Hagel haben zweite Priorität, schreibt die AGV. Auch Experten aus anderen Kantonen helfen bei der Schaden-Aufnahme.

Weitere Unwetter

Am 30. Juli sorgte ein Hagelschlag im Oberen Fricktal für weitere Schäden. In der Nacht vom 1. August gab es Sturm- und Wasserschäden in der Region Schwaderloch, Leibstadt, Full-Reuenthal und Koblenz. Die AGV hat rund 250 Meldungen zu diesen Ereignissen erhalten bisher.

Quelle: SRF

6.8.2017