Fensterbohrer-Einbrecher: 33 Verdachtsfälle

Die besten Sicherheitsschlösser an ihren Wohnungen haben die Einbrecher.

Sprichwort

Der 31-jähriger Albaner, der anfangs Oktober in flagranti bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Rothrist festgenommen wurde, steht unter dringendem Verdacht, weitere 32 gleich gelagerte Einbruchdiebstähle in den Kantonen Bern und Solothurn sowie im Bezirk Zofingen begangen zu haben. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.

In der Nacht auf den 7. Oktober war der Beschuldigte mit der sogenannten Fensterbohrer-Methode in ein Einfamilienhaus in Rothrist eingedrungen und konnte dank einer aufmerksamen Nachbarin vor Ort festgenommen werden. Tags darauf ordnete die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm beim Beschuldigten die Erstellung eines DNA-Profils an. Dieses DNA-Profil ergab in der Zwischenzeit insgesamt 33 Hits mit DNA-Spuren, welche die Kantonspolizeien Aargau, Bern und Solothurn in den Wochen und Monaten zuvor in Einbruchsobjekten in Aarburg, Rothrist und Strengelbach sowie in diversen Gemeinden der Kantone Bern und Solothurn gesichert hatten.

Der Grossteil der DNA-Hits stammt aus den Kantonen Solothurn (21) und Bern (7). Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm führt gegen den 31-jährigen Albaner ohne Wohnsitz in der Schweiz ein Verfahren wegen gewerbsmässigen Einbruchdiebstahls. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft. Er ist nicht geständig.

Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft gehen gestützt auf die bisher getätigten umfangreichen Ermittlungen davon aus, dass der Beschuldigte für zahlreiche weitere Einbruchdiebstähle nach demselben Muster in den Kantonen Bern und Solothurn sowie im Bezirk Zofingen verantwortlich ist. Die Auswertung der Spuren dauert an und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Quelle: Kapo Aargau

10.11.2017