Natur - Tiere - Umwelt

Schärfere Sanktionen beim illegalen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen

An seiner Sitzung vom 18.09.2020 hat der Bundesrat die Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten (BGCITES) verabschiedet. Mit der Änderung sollen die strafrechtlichen Sanktionen insbesondere bei schweren Fällen von illegalem Handel verschärft werden. Ziel ist ein wirksamerer Schutz der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.

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Schweizer Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: positive Resultate nach Umsetzung der Hälfte der Massnahmen

Seit Einführung des Aktionsplan Pflanzenschutzmittel vor 3 Jahren ist rund die Hälfte der Massnahmen bereits eingeführt worden. Im Zentrum steht die Stärkung des Schutzes der Gewässer und eine Reduktion des Risikos von Pflanzenschutzmitteln (PSM). Erste Berechnungen von Agroscope zeigen, dass die Risiken von PSM mit den neuen Anwendungsvorschriften abnehmen werden. Der Bundesrat will mit der Agrarpolitik 22+ den Aktionsplan ausbauen und begrüsst auch einen entsprechenden Vorstoss aus dem Parlament.

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75 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammten 2019 aus erneuerbaren Energien

2019 stammte der Strom aus Schweizer Steckdosen zu rund 75% (2018: 74%) aus erneuerbaren Energien: Zu 66% aus Grosswasserkraft und zu rund 8.4% aus Photovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. 19% stammten aus Kernenergie und knapp 2% aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Für 4% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar (2018: 6%); da Strom aus nicht überprüfbarer Herkunft ab Lieferjahr 2020 nicht mehr zulässig ist, weichen Grossverbraucher offenbar vermehrt auf inländische Kernenergie aus.

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Klimawandel: Bundesrat verabschiedet Bericht zu negativen CO2-Emissionen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. September 2020 einen Bericht über die Bedeutung von negativen CO2-Emissionen für die künftige Schweizer Klimapolitik gutgeheissen. Um CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen (sogenannte negative Emissionen), bedarf es spezieller Technologien, die erst teilweise vorhanden sind.

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Gemeinsames Projekt von Kanton Aargau und Pro Natura Aargau: Auenschutzpark

Der Kanton Aargau und Pro Natura realisieren im Gebiet Reussegger Schachen in Sins seit August 2019 ein neues Auengebiet, das sich über rund 20 Hektare erstrecken wird. "Hier wird das neuste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Auenschutzparks Aargau geschrieben", sagte Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, heute an der Medieninformation vor Ort.

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Neue Dachs-Anlage im Tierpark Goldau eröffnet

Es ist endlich soweit: Das finale Zuhause der Dachse ist fertig, die beiden sind eingezogen und die Anlage wurde heute feierlich eröffnet.

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Antibiotikavertrieb in der Schweizer Veterinärmedizin weiterhin rückläufig

Die Gesamtmenge vertriebener Antibiotika zur Behandlung von Tieren nahm in der Schweiz 2019 weiterhin ab. Dies zeigt der Jahresbericht über den Antibiotikavertrieb in der Veterinärmedizin. Gegenüber dem Vorjahr sank die Gesamtmenge um rund 7 %. Um rund einen Viertel ging die Menge kritischer Antibiotika zurück. Diese sollten nur zum Einsatz kommen, wenn normale Antibiotika nicht mehr wirken. Resistenzen gegenüber Antibiotika bleiben jedoch weiterhin eine Herausforderung.

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Schädliche Einflüsse durch Pflanzenschutzmittel sollen reduziert werden

Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden soll weiter reduziert werden: Dieses Ziel verfolgt der Bundesrat unter anderem mit dem «Aktionsplan Pflanzenschutzmittel» sowie mit der Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+). Die Stossrichtung, welche die Parlamentarische Initiative «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren» vorsieht, wird daher vom Bundesrat begrüsst, wie er am 19. August 2020 festhielt.

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Schweiz erhöht Beitrag an den Grünen Klimafonds

Der Bundesrat hat im Kampf gegen den Klimawandel einen Entscheid mit Signalwirkung gefällt: Die Schweiz unterstützt in den kommenden vier Jahren den Grünen Klimafonds mit insgesamt 150 Mio. USD. Dies hat der Bundesrat am 19. August 2020 entschieden.

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Weniger Torf in den Sackerden: Freiwilliges Engagement zeigt Wirkung

In den Sackerden für Hobbygärtnerinnen und -gärtner wurde der Anteil von Torf zwischen 2016 und 2018 von 16 Prozent auf 8 Prozent halbiert. Das zeigt: Die Absichtserklärung der Detailhändler und Erdenproduzenten zur Reduktion von Torf aus dem Jahre 2017 wirkt. Ziel ist es, den Torfanteil der Sackerden bis Ende 2020 auf 5 Prozent zu senken und dies transparent auszuweisen. Per Ende 2030 soll auch der Torfanteil in der Produktion von Zier- und Zimmerpflanzen, Stauden und Zierhölzern auf 5 Prozent sinken.

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Aargauer Landwirtschaft fördert mit Erfolg Schmetterlinge

Die Massnahmen der Aargauer Bauernfamilien für die Biodiversitätsförderung und Vernetzung zeigen Wirkung: Je vielfältiger das Lebensraumangebot ist, desto mehr Schmetterlinge kommen vor. Dies macht die 2018 gestartete Erfolgskontrolle des Labiola-Programms deutlich.

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Wohlergehen aller Tiere soll in Schweizer Verfassung aufgenommen werden

Dem Bundesrat ist das Wohlergehen der Tiere, insbesondere der Nutztiere, ein wichtiges Anliegen. In seiner Sitzung vom 12. August 2020 hat er zur Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» einen direkten Gegenentwurf in die Vernehmlassung geschickt. Der Gegenentwurf nimmt zentrale Aspekte der Initiative auf. Die Vernehmlassung dauert bis am 20. November 2020.

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Roi du Doubs: Der seltenste Fisch der Schweiz im Zoo Basel

Zwei neu eingerichtete Aquarien im Zoo Basel zeigen bedrohte Fischarten der Schweiz. Darunter mit dem Rhone-Streber – auch Roi du Doubs genannt – die seltenste Schweizer Fischart überhaupt.

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Anzahl Versuchstiere nimmt 2019 weiter ab - doch schwerbelastende Tierversuche nehmen zu

2019 wurden in der Schweiz insgesamt 572'069 Tiere für Tierversuche eingesetzt. Das entspricht gemäss der Tierversuchsstatistik des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) einem Rückgang um 2,5% gegenüber 2018.

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