Was heute die Welt bewegt

  • 27.5.2019

    Ein zweiter Hitzesommer wäre fatal für die Natur

    Einem US-Wetterdienst zufolge droht der Schweiz eine grosse Hitze. Doch schon ein normaler Sommer könnte für die Natur kritisch sein. Schreibt 20Minuten.

    Dem medialen Sommerloch zu wir streben (aus «Lohengrin»): Wozu dieser Alarmismus? Es kommt sowieso wie's kommt.

  • 26.5.2019

    Anwohner will nach Tod von Zenel (4) Unterschriften für Zaun am Aabach sammeln

    Der vierjährige Zenel ertrank, nachdem er bei einem Spielplatz in Möriken-Wildegg in den Aabach gefallen war. Ob es einen Zaun braucht ist umstritten. Ein besorgter Familienvater möchte nun Unterschriften sammeln. Schreibt die AZ.

    Wozu braucht es für eine Selbstverständlichkeit noch Unterschriften?

  • 25.5.2019

    Tamy Glauser tut Veganerblut-Satz leid

    Die Nationalratskandidatin sorgte mit ihrer Aussage, dass Veganer besser vor Krebs geschützt seien, für Aufruhr. Nun distanziert sie sich davon. Schreibt 20Minuten.

    Das Problem der Twitter-Gesellschaft: Zuerst wird geschrieben und erst nachträglich das Hirn eingeschaltet. Tamy Glauser ist da in bester Gesellschaft.

  • 24.5.2019

    «Extrem stabiles Genie» Trump bezeichnet Pelosi als «verrückt»

    US-Präsident Donald Trump und die ranghöchste Demokratin Nancy Pelosi haben ihre Fehde mit neuen gegenseitigen persönlichen Verbalattacken angeheizt. Vor Reportern stellte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses Trumps gesundheitliche Fitness infrage und legte ihm eine Auszeit nahe. Der Präsident bezeichnete Pelosi in einer Reaktion als «verrückt». Schreibt WELT online.

    Kindergarten mit einem gewissen Unterhaltungswert.

  • 23.5.2019

    SVP-Präsident wettert gegen linke Schulden-Wirtschaft

    SVP-Chef Albert Rösti hat ein Horror-Abstimmungswochenende hinter sich. National und kantonal musste seine Partei Niederlagen einstecken. Im BLICK-Interview geht er nun in die Offensive.

    Alarmismus auf höchster Ebene. Albert Rösti von der SVP im Wahlkampfmodus. Ein rhetorisches Warmup für die kommenden Nationalratswahlen. Da wird von allen Seiten viel Unbedachtes erzählt. Doch eine Frage drängt sich auf: Ist sich Albert Rösti bewusst, dass SVP-Bundesrat Ueli Maurer das Finanzdepartement führt?

  • 22.5.2019

    Ein Volk von Abwesenden: 94 Prozent scherten sich um ihr politisches Recht

    An den Fricktaler Gemeindeversammlungen nehmen im Schnitt nur 6 Prozent teil – Betroffenheitspolitik macht die Runde. Kuck mal, wer da schweigt: Nur gerade 6,01 Prozent der Stimmberechtigten nahmen im letzten November an einer der 32 Gemeindeversammlungen im Fricktal teil. Dies zeigt eine Berechnung der AZ. Anders formuliert: 94 Prozent scherten sich um ihr politisches Recht. Bei der nächsten Gemeindeversammlungs-Runde, die übernächste Woche losgeht, wird es nicht viel anders sein. Schreibt die AZ.

    Die Amerikaner haben für diese Situation einen Kalauer. Und dies nicht erst seit Donald Trump: «40 Prozent der Wahlberechtigten wählen den Präsidenten der USA. 60 Prozent regen sich nach der Wahl auf, welch' ein Arschloch zum Präsidenten gewählt worden ist.»

  • 21.5.2019

    Europawahl: Forscher halten Falschmeldungen für überschätztes Problem

    Verbreiten Facebook und Twitter vor der Europawahl massenhaft irreführende Artikel? Oxford-Forscher sagen: Die Gefahr ist geringer als gedacht. Schreibt DER SPIEGEL.

    Das war eigentlich schon lange klar.

  • 20.5.2019

    Deutscher Aussenminister Maas hat wieder Pech mit seinem Flieger

    Zum dritten Mal in drei Monaten: Heiko Maas hat wieder Ärger mit einem Flieger der deutschen Bundeswehr. Bei seiner Reise nach Bulgarien hatte der deutsche Aussenminister mehr als eine Stunde Verspätung, weil ein Triebwerk nicht ansprang. Schreibt die FAZ.

    Die Pannen bei der deutschen Bundeswehr mutieren langsam aber sicher zum running Gag.

  • 19.5.2019 - The Day After

    Ex-Superstar in Tel Aviv: Dieser ESC hat Madonnas Karriere ruiniert

    Beim Eurovision Song Contest siegt wenig überraschend der Niederländer Duncan Lawrence. Das deutsche Duo S!sters fiel beim Publikum durch. Sensationell schlecht ist das Auftreten eines Ex-Superstars. Man darf es ein Desaster nennen. Schreibt die WELT online.

    Madonnas Karriere ist schon lange ruiniert. Live war sie als Sängerin schon immer eine mittlere Katastrophe. Die Oma holt sich nur noch die fetten Gagen ab.

  • 18.5.2019 - Tag der Luscht

    Schweizer Präsident bei Trump: «I can nothing say»

    Wie der Besuch des Schweizer Bundespräsidenten bei Donald Trump zu einer peinlichen Lachnummer geriet. Ueli Maurers Verhältnis zur Presse darf man getrost als angespannt bezeichnen. Dass der amtierende Bundespräsident der Schweiz nicht gerne Interviews gibt, ist spätestens seit dem 9. Dezember 2015 bekannt. Damals wurde der altgediente Politiker der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) vom Parlament in Bern abermals in die Regierung des Landes gewählt, wo dieser die nicht ganz unwichtige Position des Finanzministers bekleidet. Unmittelbar nach seiner Wiederwahl wollte ihn ein Reporter des Schweizer Fernsehens im Berner Bundeshaus für ein kurzes Gespräch vor die Kamera locken. Doch Maurer verschränkte die Arme, schüttelte den Kopf und sagte: „Kä Luscht.“. So steht's in der hochangesehenen FAZ.

    Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Wenn unser Bundespräsident diesmal «Kä Luscht» gehabt hätte, wäre ihm das alles erspart geblieben. Was lernen wir daraus? Man sollte seinen Prinzipien treu bleiben.

  • 17.5.2019

    Ueli Maurer trifft Donald Trump: Nach 45 Minuten war es schon vorbei

    Ueli Maurer hat am Donnerstag als erster Schweizer Bundespräsident das Weisse Haus besucht. Und mit dem US-Präsidenten ein gutes Gespräch geführt. Die Schweiz mag ein friedensliebender Kleinstaat sein. Dem Secret Service ist dies aber herzlich egal. Vorschriften sind Vorschriften. Also räumten die Agenten der Polizeibehörde, die unter anderem für den Schutz des amerikanischen Präsidenten verantwortlich ist, am Donnerstag den Park vor dem Weissen Haus – um Platz für den Autokonvoi zu machen, der Bundespräsident Ueli Maurer direkt ins Zentrum der amerikanischen Macht transportierte. Schreibt die AZ.

    In der Kürze liegt die Würze.

  • 16.5.2019 - Tag des Biebers

    Hier spaziert ein Biber über die Luzernerstrasse in Zofingen

    Eine ZT-Leserin staunte nicht schlecht, als sie am Dienstag, 14.05.2019, um 22.30 Uhr, von Zofingen Richtung Wikon fuhr. Auf der Höhe der Garage Stierli überquerte gerade ein besonderer Nachtschwärmer die Strasse, den man leicht mit einer grossen Katze hätte verwechseln können. Doch der «Fotobeweis» zeigt eindeutig: es handelte sich um einen Biber! Schreibt das ZT.

    Und da es sich wirklich um einen Biber handelt, wollen wir eines doch noch klar festhalten: Es ist auch nicht Justin Bieber!

  • 15.5.2019

    Nachbarn ziehen wegen Bubenstreich vor Gericht – Richterin ist genervt

    Es ist ein Streich, den jeder Erwachsene als Kind selbst einmal gespielt hat: An einer fremden Klingel läuten und möglichst schnell davonrennen. Die anderen Kinder warten hinter der nächsten Ecke und kichern umso lauter, wenn der Hausbewohner wütend wird. Ein harmloser Streich, wenn der Klingelattacke nicht ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit zuvorgeht. So im Fall von Sascha (Name geändert). Der Bub klingelte am Neujahrsabend 2017 bei seinem Nachbarn René, der in der Terrassensiedlung in Birrwil über ihm und seiner Familie wohnte. Sascha klingelte insgesamt sieben Mal, wie er später der Kantonspolizei während zweier Videobefragungen sagen wird. Schreibt die AZ.

    Und dies ausgerechnet im Lande von Wilhelm Tell. Wie sagt Fredrich Schiller in «Wilhelm Tell» / IV,3: «Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.»

  • 14.5.2019

    Aargauerinnen kündigen Frauenstreik an: «Wenn wir wollen, steht alles still»

    Am 14. Juni 1991 legten Zehntausende Frauen in der Schweiz ihre Arbeit nieder. Unter dem Motto «Wenn Frau will, steht alles still» gingen sie auf die Strasse. Die Gleichstellung der Geschlechter war damals schon seit zehn Jahren in der Bundesverfassung verankert. Die Realität sah dennoch anders aus – und sie tut es bis heute. Deshalb kommt es am 14. Juni – 28 Jahre später – zum zweiten nationalen Frauenstreik. So steht's geschrieben in der AZ.

    Liebe Aargauer in Euren weissen Socken: Ist das nun der Dank dafür, dass Ihr ihnen das Frauenstimmrecht an der Urne gegeben habt?

  • 13.5.2019

    Berliner Pannenflughafen: Gefährden Dübel die geplante Eröffnung?

    Im Oktober 2020 soll der Pannenflughafen BER nun definitiv eröffnen. Doch es droht ein neuer Skandal – mit einem ungewöhnlichen Hauptdarsteller. 2011 hätte der Flughafen eröffnen sollen, mit Kosten von knapp 2 Milliarden Euro wurde gerechnet. Wenn der BER, wie geplant, 2020 in Betrieb geht, schlagen Kosten von 6 bis 7 Milliarden Euro zu buche. Und bereits wird an der Erweiterung des BER gearbeitet. Berlin rechnet bis 2040 mit 55 Millionen Fluggästen, aller Kritik am umweltbelastenden Fliegen zum Trotz. In diesem Jahr werden auf den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel noch 35 Millionen Passagiere abgefertigt. Schreibt die AZ.

    Mit dem Bau des Berliner Flughafens wurde 2006 begonnen. 2020 soll er in Betrieb gehen. Von 2006 bis 2019 hat China 60 Flughäfen aus dem Boden gestampft. Noch Fragen?

  • 12.5.2019 - Muttertag

    Heidi Klum zeigt sich zum Muttertag beim Stillen

    Das ging aber schnell. Gerade noch rankten sich die Baby-Gerüchte um Model-Mama Heidi Klum, da zieht sie schon oben rum auf Instagram blank – mit Neugeborenem an der Brust. Doch ganz so neu ist weder Baby noch Video. Schreibt WELT online.

    Baby stillen vor laufender Kamera. OK, geht in Ordnung. Aber Jogginghose? Die gute Heidi schreckt wirklich vor nichts zurück.

  • 11.5.2019 - Hungern ist angesagt

    19-jähriger Däne tritt fürs Klima in den Hungerstreik

    Mit seiner Aktion will Mikkel Brix die Politiker zum Aufwachen zwingen. Nachmachen soll es aber niemand. Im Kampf für eine entschlossenere Klimapolitik seines Landes ist ein 19 Jahre alter Däne in den Hungerstreik getreten. Bis zur dänischen Parlamentswahl am 5. Juni wolle er keine feste Nahrung zu sich nehmen, sagte Mikkel Brix der Nachrichtenagentur DPA. Schreibt 20Minuten.

    Easy come easy go. Was man nicht alles tut, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Ob's der Sache wirklich hilft?

  • 10.5.2019

    Aus Zweifamilienhaus mach Zwölfzimmerhaus – Bundesgericht stoppt besonderes Geschäftsmodell

    Das Bundesgericht setzt einem besonderen Geschäftsmodell in Niederwil ein Ende: Die Besitzerin einer Liegenschaft wollte aus einem Zweifamilienhaus ein Zwölfzimmerhaus machen – bewilligt war dieser Umbau nicht. Schreibt die AZ.

    Aus zwei mach zwölf: Erinnert an die «wundersame Brotvermehrung» am See Genezareth.

  • 9.5.2019 - Tag der Partnersuche

    Dating-Sites drohen Kunden mit Betreibung

    Die Partnersuche kann teuer werden: Viele Dating-Sites erkennen das Schweizer Kündigungsrecht nicht an – und drohen mit Betreibung. Die Firmen jagen dem Geld regelrecht hinterher: 900 Franken verlangt Parship von Leser Simon H.*, obwohl er sein 24-Monate-Abo bereits nach weniger als zwei Wochen gekündigt hat. Jetzt droht ihm Parship mit Betreibung. Schreibt die Pendlerzeitung 20Minuten.

    Tja, wer nicht fähig ist, auf der freien «Wildbahn» einen Partner / eine Partnerin für sich gewinnen zu können, muss halt für die Onlinedienste bezahlen. So und nicht anders funktioniert Marktwirtschaft.

  • 8.5.2019

    Trump verlor als Geschäftsmann mehr als eine Milliarde Dollar

    Trump habe 1985 geschäftliche Verluste von 46,1 Millionen Dollar gemeldet und laut den Unterlagen innerhalb von zehn Jahren insgesamt Verluste von 1,17 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) gemacht, so die „New York Times“. Im Vergleich mit anderen einkommensstarken Privatpersonen scheint Trump „mehr Geld als nahezu jeder amerikanische Steuerzahler“ verloren zu haben, so die Zeitung. Wegen der Verluste habe er in acht der zehn Jahre keine Einkommensteuer gezahlt. Schreibt Welt online.

    Trump macht nur, was selbst hierzulande gerne und oft auch von Schweizer Firmen praktiziert wird. So great. Amazing. Wie The Donald zu sagen pflegt.

  • 7.5.2019

    Franziska Roth laufen Katastrophenschützer davon – mehrere Kaderleute haben gekündigt

    Gleich mehrere Führungspersonen im Bereich Katastrophenschutz haben ihre Stelle gekündigt. Der zuständige Abteilungsleiter sagt, man sei in Notlagen dennoch einsatzfähig. Der Regierungsrat verlangt einen Bericht zu den Auswirkungen der Abgänge auf den Kantonalen Führungsstab. Schreibt die AZ.

    Eine Katastrophe jagt die andere Katastrophe.

  • 6.5.2019

    Diese Aargauer Familie liefert jede Woche knackfrisches Gemüse

    Mit der Saisonbox bringt die Familie Ruch aus Kirchleerau eine neue Idee und viel frisches Gemüse in die Haushalte von Aarau bis Sursee und der Region Zofingen. Es wäre doch schön, wenn man ohne grossen Aufwand jeden Tag frisches Gemüse zu Hause hätte. Kein Problem. Alexandra und Fabian Ruch sind im vergangenen Jahr auf den Zug mit dem Namen Saisonbox aufgesprungen. Dabei geht es darum, die private Kundschaft jede Woche mit knackfrischem Saisongemüse zu beliefern. Die Idee der Saisonbox wurde in der Ostschweiz geboren. Der Agrotechniker Markus Bernhardsgrütter gründete im Jahr 2012 mit Matthias Ruoss zusammen die Firma saisonBox GmbH mit dem Ziel, online bestelltes Gemüse ohne Umwege direkt an die Privathaushalte zu liefern. Mittlerweile bieten die Ostschweizer ihre Online-Plattform Landwirtschaftsbetrieben in der ganzen Schweiz an. Schreibt die AZ.

    Super Idee! Kostet allerdings etwas mehr als in der MIGROS oder bei ALDI. Aber wäre das nicht die Gelegenheit, endlich Farbe zu bekennen, statt nur grüne Ideologien zu predigen, die ohnehin nicht umsetzbar sind? Just do it!

  • 5.5.2019 Sonntag

    Philippe Pfister: Zuckerberg und wir

    Stirnrunzeln diese Woche beim Blick nach Übersee: Da steht Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in Jeans und Pulli auf einer Bühne im kalifornischen San José und spricht einen Satz, dem man nicht so recht Glauben schenken mag. «Wir wollen ein auf Datenschutz fokussiertes soziales Netzwerk bauen.» Ausgerechnet.

    Seinen Chat-Dienst Whatsapp will Facebook um eine mobile Bezahlmöglichkeit erweitern, Instagram soll sich Richtung Shopping-Plattform entwickeln. Facebook wird so noch tiefer in die Privatsphäre seiner Nutzerinnen und Nutzer eindringen. Was damit geschieht, bleibt schleierhaft.

    Aber Facebook ist nicht nur eine gigantische Geldmaschine. Es ist auch ein mächtiges Instrument zur Verbreitung von Ideen, besonders politischen. Facebook hat damit angefangen, rechte Extremisten und Verschwörungstheoretiker auszusperren. Gut, denkt man, Hass und Hetze zu verbannen – das ist ja nichts Schlechtes. Nur: Wo hört der Hass und die Hetze auf, und wo fängt das Mundtotmachen missliebiger Querdenker an? Wo das enden kann, liegt auf der Hand: Facebook als weltweiter Motor also dafür, welcher Meinungskorridor als zulässig gilt und welcher nicht – und das Silicon Valley als Brutstätte eines digitalen Autoritarismus.

    PS. Wer denkt, Facebook und San José seien ziemlich weit weg vom Schweizer Mittelland und seinen Sorgen, den muss ich an einen simplen Fakt erinnern: Ein Grossteil des Schweizer Online-Werbeumsatzes – im Jahr 2018 schätzungsweise 1600 Millionen Franken – fliesst an Tech-Giganten wie Facebook, Instagram und Google. Schreibt Philippe Pfister in seiner Kolumne «Zum Wochenende» im ZT.

    Alles richtig, was Philippe Pfister schreibt. Doch zwei Fakten klammert er aus. Erstens: Sämtliche Medien, auch das Zofinger Tagblatt, nutzen nur allzu gerne die Hyperlinks von Facebook in ihren Artikeln und wirken dadurch als Durchlauferhitzer für die kalifornische Krake. Zweitens: Zuckerberg zwingt niemanden mit vorgehaltener Pistole, sich ein Facebook- oder Instagram-Profil anzulegen. Er zwingt auch nicht die traditionellen Medien, jeden Facebook-Bullshit zu übernehmen. Zuckerbergs Geschäftsmodell basiert einzig und allein auf Freiwilligkeit. Und darauf kann er sich jederzeit verlassen.

  • 4.5.2019

    365 Tage "SmartAargau" rund um die Uhr

    Das Amtsblatt online lesen, einen Termin beim Passamt via Internet buchen, Autos per App einlösen oder via Twitter und Facebook mit der Verwaltung kommunizieren: Der Kanton Aargau verfügt bereits über ein vielfältiges Digitalangebot – mit der Strategie und dem Umsetzungsprogramm "SmartAargau" wird dieses in den nächsten Jahren markant ausgebaut. Sagt die Aargauer Regierung.

    Alles schön und gut. 365 Tage rund um die Uhr online präsent. Doch was passiert in den Schaltjahren mit 366 Tagen? Wird die Aargauer IT dann abgeschaltet?

  • 3.5.2019

    Kampfjets – «Ich weiss nicht, woher er das hat»: Nicollier entschuldigt sich bei Ex-Armeechef Blattmann

    In seinem Bericht erwähnt der Ex-Astronaut Claude Nicollier eine Aussage von Ex-Armeechef André Blattmann, hat ihn aber nie kontaktiert. Aus kommunikativer Sicht ist Verteidigungsministerin Viola Amherd ein Coup gelungen: Seite an Seite mit dem einzigen Schweizer Astronauten Claude Nicollier hat sie am Donnerstag dessen Zweitmeinung zum Expertenbericht «Luftverteidigung der Zukunft» präsentiert. Schreibt die AZ.

    Woher Nicollier «das hat», wissen wir auch nicht. Definitiv aber wissen wir eines: Vom Artillerie-Verein Zofingen hat er es nicht «gesteckt» bekommen.

  • 2.5.2019

    Alles so grün hier: wie Shell und BP zu Klimarettern werden wollen

    Die britischen Erdöl- und Erdgasriesen Shell und BP reagieren auf den Klimawandel – natürlich nicht uneigennützig. Ohne gesellschaftliche Akzeptanz droht ihnen nämlich Gefahr. Etwas Überzeugungsarbeit wird Royal Dutch Shell noch leisten müssen. «Shell tötet!», «Lügen!», «Wer sind die wahren Kriminellen?» – während der Klimaproteste in London Mitte April wurde der britisch-niederländische Erdöl- und Erdgaskonzern für einige Demonstranten zum Feindbild. Sie besprühten die Wände der Firmenzentrale mit Graffiti. Die Farbe wird Shell schnell von der Fassade bekommen. Das Umlackieren seiner selbst von einem Klimasünder zu einem umweltfreundlichen Konzern mit grünem Image, der gegen den Klimawandel kämpft, dürfte dagegen länger dauern. So steht's geschrieben in der NZZ.

    Angst vor Pippi Langstrumpf?

  • 1. Mai 2019 - Tag der Arbeit, Tag der SP

    Leserbrief ans Zofinger Tagblatt: Wer bezahlt Einzelzimmer für alle?

    Das Kantonsspital Aarau setzt bei seinem Neubau nur noch auf Einzelzimmer. Dies unter anderem aus religiösen Gründen. In einer Multikulti-Gesellschaft scheint es offenbar zunehmend schwieriger zu werden, unterschiedliche Kulturen in einem Zimmer unterzubringen. Dass diese Probleme nicht beim Spitalaustritt enden, sollte uns zu denken geben. Mindestens so bedenklich ist, dass unsere Grundversicherung mittlerweile zu einer Art Vollkaskoversicherung mit Privatstandard ausgebaut wurde. Der Leistungskatalog differenziert nicht mehr zwischen Medizin und Wellness; ein Spitalaufenthalt wird heute quasi zum Gourmetgenuss. Es ist offensichtlich, dass ein solches System immer kostspieliger wird. Aber was interessiert dies die Gesundheitsindustrie? Fragt Frau MARTINA BIRCHER, GROSSRÄTIN SVP UND FRAU VIZEAMMANN, AARBURG in ihrem Leserbrief ans Zofinger Tagblatt.

    Abgrundguteste Frau MARTINA BIRCHER, GROSSRÄTIN SVP UND FRAU VIZEAMMANN, AARBURG. Finden Sie es nicht etwas absurd, dass ausgerechnet Sie als SVP-Mandatsträgerin, die Sie ja selber auch im Hohen Haus des Aargauer Parlaments sitzen, die Leserinnen und Leser einer Lokalzeitung um Rat fragen? Warum stellen Sie Ihre wunderbaren, mit neuen SVP-Branding-Begriffen wie «Gourmetgenuss» geschmückten Fragen nicht Ihrer ex-SVP-Parteifreundin Franziska Roth, die ja letztendlich für das Aargauer Gesundheitswesen verantwortlich ist? Finden Sie es nicht etwas unredlich, nach vollendeten Tatsachen Pontius Pilatus nachahmend «Lavabo inter innocentes manus meas» – wie wir Lateiner zu sagen pflegen – als persönliches Statement zu verkünden? Ausgerechnet Sie, die Sie ja als gewählte Vertreterin des Volkes über alle notwendigen parlamentarischen Mittel verfügen, um Antworten auf Ihre absolut berechtigten Fragen zu erhalten. Geht es Ihnen nicht viel mehr darum, einen mittleren Shitstorm zu provozieren? Dafür wäre dann das ZT allerdings das falsche Medium.

  • 30.4.2019

    Leserbrief von Charles Lendenmann im Zofinger Tagblatt

    Bauen für die Vergangenheit: Jedes 3. verkaufte Velo in der Schweiz ist ein E-Bike. Zofingen hat in der Neuen Velostation ganze 32 Plätze für E-Bikes vorgesehen. Denkt Zofingen da an die Zukunft? Schreibt Charles Lendenmann aus Zofingen im Zofinger Tagblatt

    Lieber Charles, die Stadt Zofingen denkt immer weit voraus. So wie Samsung kürzlich das faltbare Handy vorgestellt hat, wird auch das zusammenlegbare E-Bike schon bald Wirklichkeit werden und Ihre derzeit noch berechtigten Sorgen auf einen Schlag lösen: E-Bike zusammenfalten und in den persönlichen Rucksack verstauen. Zofingen hat eben genau das, was man andernorts vermisst: Weitblick!

  • 29.4.2019

    Schwierige Schüler: «Ein Kindergärtler warf einen Stuhl nach mir»

    Verhaltensauffällige Kinder machen Lehrpersonen den Alltag zur Hölle. Eine Kindergärtnerin und ein Oberstufenlehrer erzählen. Jeder fünfte Schüler überspannt den Bogen. Im Schulunterricht sind diese Kinder renitent, werfen Mobiliar durch das Klassenzimmer, beschimpfen Lehrer und Mitschüler. Verhaltensauffällige Schüler sind für 60 Prozent der Klassenlehrer der grösste Belastungsfaktor. Schreibt das Pendlerportal 20Minuten.

    Wozu gibt's denn RITALIN?

  • Sonntag, 28.4.2019

    Deutschland: Gesamtvermögen bei Über-80-Jährigen am stärksten gewachsen

    Die Vermögen der Deutschen sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Doch keine Gruppe konnte sich über solch grosse Zuwächse freuen wie die Generation der Über-80-Jährigen. Das hat zwei wesentliche Gründe. Schreibt Welt online.

    Die Senioren brauchen das Geld ja auch dringend: Herzschrittmacher und künstliche Gelenke sind ja nicht gerade billig.

  • 27.4.2019

    So parkieren Schweizer Diplomaten im Kosovo

    Im Kosovo ärgern sich Passanten über einen Audi der Schweizer Botschaft: Er wurde mitten auf einem Fussgängerstreifen parkiert. Schreibt 20Minuten.

    Ist das vielleicht die Rache der Schweizer Botschaft für die jungen Kosovaren, die in der Schweiz nicht selten mit ähnlichen Verstössen gegen die Strassenverkehrsordnung auffallen?

  • 26.4.2019

    Lieblinge der Gastrokritiker: Aargauer Gault-Millau-Wirtepaar schafft es in den «Guide Bleu»

    Sie sind jung und erfolgreich: Alexandra von Allmen und Manuel Steigmeier heimsten Gault-Millau-Punkte ein – und nun haben sie eine weitere Auszeichnung erhalten. Kaum zwei Jahre ist es her, dass das Wirtepaar Alexandra von Allmen (30) und Manuel Steigmeier (24) das Restaurant Fahr im Künter Ortsteil Sulz eröffnet hat. In dieser kurzen Zeit haben sie mit 14 Gault-Millau-Punkten und mit der Aufnahme in die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch bereits zwei Ehrungen erhalten. Huldigt die AZ den Lieblingen der Gastrokritiker.

    Kommen all diese Sterneköche von den Sternen?

  • 25.4.2019

    Der Schweizer KaDeWe-Chef André Maeder: «Wir verkaufen Illusionen, Träume und Wünsche – nichts, was man unbedingt braucht.»

    Der Berner André Maeder verpasst dem grössten Konsumtempel Europas, dem Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe), ein neues Innenleben. Der Chef der KaDeWe Group stemmt sich gegen den Besucherschwund im stationären Handel. Zuvor hatte Maeder versucht, den Schweizer Händler Charles Vögele zu sanieren. Schreibt die NZZ.

    Da spricht doch tatsächlich einer mal das aus, was wir alle schon immer geahnt haben: «We sell Illusions»!

  • 24.4.2019

    Instagram-Betrüger machen die Runde

    Über kopierte Instagram-Profile versuchen Kriminelle, an Handynummern zu gelangen und andere User abzuzocken. Die Polizei rät, Anzeige zu erstatten. Schreibt die «Pendlerzeitung» Twenty Minutes.

    Statt Anzeige bei der Polizei zu erstatten, gäbe es eine viel einfachere Lösung des Problems: Instagram-Account löschen oder gar nicht erst eröffnen. Niemand braucht diesen schwachsinnigen Durchlauferhitzer für Fotos aus dem Privatleben. Es sei denn, man heisst Dieter Bohlen.

  • 23.4.2019

    Franziska Roth lädt «in eigener Sache» zu Medienkonferenz – SVP-Präsident Burgherr weiss von nichts

    Gesundheits- und Sozialdirektorin Franziska Roth (SVP) hat am Montagabend eine Einladung an die Medien verschickt – zu einer Medienkonferenz «in eigener Sache». Die Medienkonferenz findet am Dienstag, 11 Uhr, in Aarau statt. Roth, die vor zweieinhalb Jahren für ihre Partei einen zweiten Regierungssitz erobert hat, steht wegen ihrer Performance als Regierungsrätin unter Druck. Erst recht seit einer sehr kritischen Fraktionserklärung von drei Parteien im Grossen Rat. Und noch mehr, seit ihre eigene Partei ihr im März öffentlich ein Ultimatum gestellt hat. Schreibt die AZ.

    High Noon (Zwölf Uhr Mittags) in Aarau. Tut sie es oder tut sie es nicht? Um 12.00 Uhr wissen wir mehr.

  • Oster-Montag

    Die Ukraine wählt die Ungewissheit

    Der Komiker Wolodimir Selenski hat es geschickt verstanden, die Wut der Ukrainer über die herrschende Politiker-Klasse umzumünzen. Doch mit der Wahl dieser politisch schwachen und unerfahrenen Figur lässt sich das Land auf ein riskantes Experiment ein. Schreibt Andreas Rüesch in der NZZ.

    Nun denn: Auch Italien wählte letztes Jahr eine Partei mit einem Komiker an der Spitze zur stärksten Partei. Noch ist Italien nicht im Mittelmeer versunken. Doch die Befürchtung, dass wir eines Tages einen Besenstiel als Präsidenten wählen könnten, wird immer wahrscheinlicher.

  • Ostern 2019

    «Ich kann im Bett furzen, wann ich will!»

    Furzen und flirten, wie man will: 10 Gründe, warum die freien Ostertage für Singles nicht einsam, sondern der Hammer sind. Ja, die Suche nach der grossen Liebe ist schwierig. Je intensiver man es versucht, desto schlechter läufts. Warum also nicht einfach mal wieder dem Single-Dasein frönen? Es gibt nämlich genug Gründe, gerade die paar freien Ostertage als Single maximal auszukosten. So steht's im «Pendler»-Portal 20Minuten.

    Wer hätte das gedacht? Das ist doch mal Qualitäts-Journalismus vom Feinsten. Frohe Ostern!

  • Karsamstag

    Lego-Erben investieren in Baden: «Wir glauben an den Standort»

    Den dänischen Spielzeug-Milliardären gehören zwei ehemalige ABB-Gebäude in Baden. Für den Turbinenhersteller Ansaldo ist das ein Glücksfall. Was hat der grösste Spielzeugkonzern der Welt mit der Stadt Baden zu tun? Einiges: In den letzten zwei Jahren haben die Erben des dänischen Spielzeugherstellers Lego viel Geld in Baden investiert. Ihr Immobilienunternehmen Kirkbi Real Estate hat die ehemaligen ABB-Gebäude an der Haselstrasse 18 und am Kreuzweg 11 am Trafoplatz gekauft. Schreibt die AZ.

    Der unvergessene Harald Schmidt bezeichnete sich selbst einmal als «Wanderhure». Mit diesem Begriff wird LEGO von den Willisauerinnen und Willisauern in Zusammenhang gebracht. Willisau bot den dänischen Spielzeug-Milliardären für etliche Jahre ein Steuerumfeld, das in der Fasnachtszeitung als «Negativsteuern» verspottet wurde. Und in der Tat: LEGO bezahlte quasi keine Steuern in Willisau. Nachdem das zeitlich begrenzte Steuerabkommen abgelaufen war, zogen die Spielzeugmilliardäre hurtigen Schenkels von dannen Richtung Osteuropa, bauten dort im Lande der Billigstlöhne eine neue Fabrikation und Willisau durfte sich mit den paar Hundert Arbeitslosen herumschlagen. Das kann Baden nicht passieren. Denn nach Baden sind die Dänen als reine Immobilienspekulanten gekommen. Jobs werden da keine entstehen. Jedenfalls nicht von LEGO. Frohe Ostern!

  • 18.4.2018

    Leserbrief zum Kommentar von Philippe Pfister «Warum der Rückwärtsgang?»

    Die Vorbehalte bezüglich Sicherheit auf Strassen teilen vermutlich sehr viele Verkehrsteilnehmer. Vergessen haben Sie leider die seit kurzer Zeit scheinbar obsoleten Veloglocken. Ich fragte vor ein paar Tagen einen Polizisten auf der Strasse, ob es tatsächlich stimme, dass Velos – jeder Art – keine Glocke mehr bräuchten. Er entgegnete: «Ja, das stimmt leider»! Auf meine weitere Frage, wer diesen Blödsinn rausgelassen habe, sagte er: «Sicher einer der sieben in Bern.» Schreibt Werner Lütolf in seinem Leserbrief ans ZT.

    Wo Werner Lütolf recht hat, hat er recht. Die Velofahrer, ganz speziell die furchtbaren Senioren mit ihren Hightech-Elektro-Bikes, sind für FussgängerInnen inzwischen eine weit grössere Gefahr als die Autos. Und sie sind immer im Recht, auch wenn sie einen ebenso lautlos wie rücksichtslos auf dem Fussgängerstreifen im Höllentempo links oder rechts umkurven.

  • 17.4.2019 – Geschichte mit Gschmäckle

    Sexueller Missbrauch: Klubverantwortliche weisen Köbi Kuhns Vorwürfe zurück

    Fussballlegende Köbi Kuhn packt in seiner Autobiografie aus und erzählt, dass er als Junge von einem älteren Kollegen sexuell missbraucht wurde. Der sei noch immer in der Jugendarbeit des FC Wiedikon engagiert. Der Verein widerspricht. Köbi Kuhn berichtet in seiner morgen erscheinenden Autobiografie, er sei in seiner Jugend sexuell missbraucht worden, von einem älteren Kollegen während seiner Zeit bei seinem ersten Verein. Lange habe er geschwiegen, auch aus Scham. Doch als er die Vereinsleitung damit konfrontierte, nachdem 2016 Missbrauchsdiskussionen durch die Medien gingen, sei ihm mitgeteilt worden, dass der Mann noch immer in der Jugendarbeit im Klub engagiert sei. So schildert es die Zürcher Fussballlegende Kuhn in einem Vorabdruck seines Buchs, der gestern im «Blick» erschien. So steht's geschrieben in der AZ.

    Wir wollen Köbi Kuhn nicht zu nahe treten, aber irgendwie hat die Geschichte ein Gschmäckle, wie man im grossen Kanton zu sagen pflegt. Es fällt auf, dass alle Prominenten, die das Verfallsdatum etwas überschritten haben, dem unseligen Trieb nach einer eigenen Biografie nicht widerstehen können. Um die Verkäufe anzukurbeln, muss irgend etwas Skandalöses zur Plakatierung ins Buch rein und an die Medien raus. Das war beim Sternekoch Mosimann so, der plötzlich, genau wie Köbi Kuhn, im BLICK und den nachlaufenden Durchlauferhitzer-Medien von Ringier unbedingt davon berichten musste, dass er als Junge auf einer Lambretta von einem Mann sexuell missbraucht worden war. Das hatte dank der Lambretta immerhin noch eine etwas komische Komponente, Köbi Kuhns Lebensbeichte hingegen wirkt nur noch peinlich. Kuhn war prominent genug, die Klubverantwortlichen mit seinen Vorwürfen zeitgerecht konfrontieren zu können. Er hätte vermutlich als Nationaltrainer der Schweizer Fussballmannschaft sehr viel bewirken können, um Missstände ein für allemal auszuschalten.

  • 16.4.2019

    Haben Fussballer in Jogginghosen die Kontrolle über ihr Leben verloren?

    Karl Lagerfeld und Hugh Hefner predigten unterschiedlich, wenn es um die Jogginghose oder das Pyjama ging. Wer sich die Mode der heutigen Generation Fussballer und Basketballer ansieht, weiss, wer von den beiden Herren Recht hatte. Schreibt die NZZ.

    Die NZZ war früher bekannt für Qualitätsjournalismus. Tempi passati, wie wir Lateiner zu sagen pflegen. Und nebenbei: Egal, was Karl Lagerfeld und Hugh Hefner predigten: Die Kontrolle über sein Leben verliert ein Mann, wenn er weisse Socken trägt.

  • 15.4.2019 – Investoren gesucht

    Neuer Super-Akku für E-Autos? Basler Firma verspricht «grossen Sprung» – und schafft Schlagzeilen

    «Verhilft die Superbatterie dem E-Auto zum Durchbruch?», fragt die Zeitung «Die «Welt» in grossen Lettern. Das Nachrichtenmagazin «Focus» schreibt: «Neuer Super-Akku ermöglicht angeblich 1000 Kilometer Reichweite». Mit einer Meldung, weltweit gestreut, hat die in Basel angesiedelte Firma Innolith eine Flut von Medienberichten ausgelöst. Sie verkündet darin, an der Entwicklung der ersten wiederaufladbaren Batterie zu arbeiten, deren «innovative Akkutechnologie» die neuen Höchstleistungen ermögliche. «It’s a big jump», unterstreicht CEO Alan Greenshields gegenüber dem US-Technikmagazin «The Verge» die Bedeutung der Ankündigung. Die Entwicklung und Vermarktung der Innolith Energy Battery werde voraussichtlich noch drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Frühestens 2022, so Greenshields, werde das Produkt auf den Markt kommen. Schreibt die AZ.

    Wer's glaubt wird selig. Aber vermutlich auch ärmer. Alan Greenshields sucht Investoren. So einfach ist das.

  • 14.4.2019

    Swisscom will Whatsapp Konkurrenz machen

    Noch dieses Jahr will der Schweizer Telekom-Anbieter Rich Communication Services auf den Markt bringen. SMS, Short Message Service, war gestern. Telekom-Anbieter überall auf der Welt ersetzen den Dienst nach und nach mit RCS, Rich Communication Services. Auch die Swisscom, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. So steht's geschrieben auf dem Portal der «Pendlerzeitung» 20Minuten.

    Es ist noch gar nicht so lange her, da wollten Swisscom und COOP mit dem Onlineshop «Siroop» Jeff Bezos «Amazon» herausfordern. Die teure Aktion der beiden grossen Player aus der Schweiz endete als voraussehbare Lachnummer mit riesigen Verlusten.

  • 13.4.2019

    Wie schlimm steht es um die Bundesrepublik?

    Zuletzt mehrten sich die schlechten Nachrichten zur deutschen Wirtschaft. In Washington versucht Finanzminister Scholz, die Welt zu beruhigen. Seine Botschaft: Alles ist gut. Doch der IWF sieht es anders. Wie gut geht es Deutschland wirklich? Die Mission von Bundesfinanzminister Olaf Scholz hiess: Beruhigen. Es ging darum, die schlechten Nachrichten der vergangenen Tage zu entkräften. Da war der aufsehenerregende Artikel des amerikanischen Magazins „Businessweek“ mit dem Titel „Deutschlands zerbrechliche Zukunft“ – ein einziger Abgesang auf die deutsche Wirtschaft. Schreibt WELT online.

    Wenn schon keine guten, dann wenigstens schlechte Nachrichten: Hiess es früher «Sex sells», lautet die Marketingparole heute «Bad News sells!» Axel Springers WO kann jeden Klick gebrauchen.

  • 12.4.2019

    Noch mehr Millionen versenkt: Der Bund hat sich schon wieder verzockt

    Aus den 100 Millionen Franken Rückstellungen für die Hochseeflotte einer Genfer Reederei sind mittlerweile bereits 130 Millionen geworden. Denn die Situation der Reederei Massoel hat sich inzwischen weiter verschlechtert, der internationale Schiffsmarkt auch. Ausgerechnet jetzt sollen die Schiffe plötzlich doch noch verkauft werden. Talal Hallak hat gut lachen. Der kanadisch-libanesische Geschäftsmann übernahm vor zwei Jahren zehn Schweizer Hochseeschiffe aus der Pleite-Flotte von Reeder Hansjürg Grunder. Etwa 70 Millionen Franken machten Hallak und ein kanadischer Investor für die Schiffe locker. Ein Schnäppchen, und dem Bund blieb ein Schaden von etwa 215 Millionen. Schreibt die AZ.

    Was heisst hier «schon wieder» verzockt? Wenn es um Hochseeschifffahrt geht, verzockt sich das Land der hohen Berge ohne Binnenmeer IMMER.

  • 11.4.2019

    Warum stehen in Oftringen fast 400 Wohnungen leer?

    Oftringen ist der Ort mit der höchsten Quote leer stehender Wohnungen der Schweiz. 20 Minuten war dort und hat sich umgesehen. Am Stichtag 1. Juni 2018 waren in Oftringen AG 379 Mietwohnungen frei. Bezieht man auch die noch nicht verkauften Eigentumswohnungen ein, lag die Leerstandsquote damit bei 6,4 Prozent. Was ist los in dem Städtchen mit seinen fast 14'000 Einwohnern? Fragt 20Minuten.

    Was ist los in Oftringen? Nichts! Oftringen ist eine graue Maus, von grauen Beton-Autobahnen umschlungen, die Puffs sind viel zu weit weg und die ansonsten in jedem, aber auch wirklich jedem Immobilieninserat angepriesene «Weitsicht» fehlt vollkommen.

  • 10.4.2019

    Dieser Artikel hätte nicht erscheinen dürfen

    Letzte Woche erschien ein Artikel in unserer Zeitung, der nicht erscheinen durfte. Auf der Veranstaltungsseite erschien ein Bericht, der nur an die Medien gerichtet war. "KSA präsentiert das Siegerprojekt" ist kein Anlass, der sich an die Öffentlichkeit richtet und somit nur an Medienschaffende gerichtet. Er ist nicht öffentlich! Dieser Fauxpas tut uns Leid. Die Redaktion. Schreibt die zu Christoph Blochers Medien-Imperium gehörende Zeitung Aarauer Nachrichten.

    Hoffentlich haben Christoph Blocher und die Aargauer SVP den Artikel nicht gelesen... Ein Schelm, wer Böses denkt.

  • 9.4.2019

    In der SVP braut sich ein Aufstand gegen die Parteiführung zusammen

    Christoph Blochers Zöglingen, denen die jüngsten Wahl-Niederlagen der SVP angelastet werden, droht Gegenwehr: Viel Frust hat sich etwa gegen Fraktionschef Thomas Aeschi angesammelt, dessen «ewige Nein-Anträge» im Nationalrat viele verärgern. Der Satz verbreitet sich in der SVP wie ein Lauffeuer. «Ich habe mich nicht mein Leben lang für die Partei engagiert, um am Schluss dem Absturz beizuwohnen», sagte dieser Tage Ueli Maurer, Bundespräsident und Finanzminister, einst langjähriger SVP-Präsident. Er spielte damit auf die jüngsten Verluste der SVP an. Vor allem, aber nicht nur bei den Wahlen im Kanton Zürich. Schreibt die AZ.

    Gegen Rösti ist doch nichts einzuwenden, solange sie in der Pfanne gut gebraten und gewürzt wird.

  • 8.4.2019 – Persönliche Daten - das neue Gold

    Die Krankenkasse läuft mit: Veranstalter von Laufevents geben heikle Daten an Versicherer weiter

    Im Gegenzug für die Sponsoring-Unterstützung erhalten Versicherer von Volksläufen Kontaktangaben der Teilnehmer. Unwissend stimmen diese dem im Kleingedruckten zu. Der Konsumentenschutz fordert Anpassungen. Um die 14'000 Läuferinnen und Läufer stehen in rund vier Wochen am Luzerner Stadtlauf am Start. Was die meisten von ihnen wohl nicht wissen: Mit der Anmeldung zum Lauf haben sie eingewilligt, dass ihre Kontaktdaten an Drittfirmen weitergegeben werden. Dazu gehören nicht nur Firmen, die im Anschluss an den Lauf persönliche Fotos und Läufervideos verschicken, sondern auch die Krankenkasse ÖKK, welche den Lauf sponsert. Schreibt die AZ.

    Daten sind das neue Gold im Zeitalter der Algorithmen. Sozusagen das Schmiermittel für digitales Marketing. Dass Krankenkassen mit ihrem Marketing keine Skrupel kennen, ist eine altbekannte Tatsache. Dass wir selber aber mit jedem Klick persönliche Daten über uns ohne Wimpernzucken preisgeben, sollte zum Nachdenken anregen.

  • 7.4.2019 – Philippe Pfister vom ZT

    Der Sommer wird grün

    Das Wichtigste im Wahlkampf 2019 ist die Mobilisierung», sagte der Aargauer SVP-Präsident kürzlich in einem Interview. Wie recht er hat, zeigte sich letztes Wochenende in Luzern: Die Bürgerlichen verloren im 120-köpfigen Parlament 14 Sitze, grüne Parteien und die SP verbuchten gleich viele Sitze als Gewinn. Eine Woche zuvor hatte sich in Zürich Ähnliches abgespielt. Grüne und Grünliberale legten 18 Sitze zu; auf über 30 Prozent der 180 Stühle im Zürcher Kantonsrat sitzen bald Grüne. Der Dämpfer für die Bürgerlichen ist zweifelsohne der Klima-Debatte zuzuschreiben. Sagt Philippe Pfister vom ZT.

    Wo Philippe recht hat, hat er recht. Absolut zutreffende Analyse / Schlussfolgerung.

  • 6.4.2019 – Es tweetet The Stable Genius himself

    Kein Essen mit «Volksfeinden» – Trump sagt für Pressedinner ab

    Auch in diesem Jahr wird Donald Trump nicht zum Galadinner der Korrespondenten im Weißen Haus kommen. Dort ist es Brauch, das der US-Präsident nicht nur Gegner, sondern auch sich selbst auf die Schippe nimmt. US-Präsident Donald Trump wird dem traditionellen Galadinner der Hauptstadtpresse in Washington erneut fernbleiben. Das traditionelle Korrespondentendinner sei «so langweilig und so negativ», da wolle er sich am 27. April lieber etwas «sehr Positives» gönnen – eine Kundgebung vor Fans, verkündete Trump am Freitag. Wo diese stattfinde, werde noch festgelegt, aber, betonte er: «Es wird eine Grosse.» Schreibt die WO.

    Lassen wir The Donald doch gleich selber tweeten: «The press is doing everything within their power to fight the magnificence of the phrase, MAKE AMERICA GREAT AGAIN! They can’t stand the fact that this Administration has done more than virtually any other Administration in its first 2yrs. They are truly the ENEMY OF THE PEOPLE!» Etwas fehlt hier im Tweet von The Stable Genius: «So sad» und «Amazing».

  • 5.4.2019

    Zu viel Zucker, zu viel Salz: Ungesunde Ernährung soll jährlich elf Millionen Tote fordern

    Bürger aus 195 Ländern wurden zu ihren Essgewohnheiten befragt. Dabei kamen Forscher zu dem Schluss, dass ungesunde Ernährung weltweit zu jedem fünften Todesfall führt. Doch ihre Studie hat eine Schwachstelle. Schreibt Welt online.

    Unser täglich Studie gib uns o Herr! Und führe uns nicht in Versuchung, auf dass wir nicht zu viel Zucker futtern. Amen.

  • 4.4.2019 – The neverending Story

    Der brisante Rücktrittsbrief des No-Deal-Beauftragten

    Theresa May sucht weiter einen Brexit-Deal. Derweil treten zwei Kabinettsmitglieder zurück. In einem Brief bricht ein bisheriger Staatssekretär eine Lanze für den No-Deal-Brexit – und suggeriert, dass May getäuscht wurde. Schreibt WELT online.

    Otto von Bismarck soll gesagt haben: «Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.» Wie trefflich! Vor den Wahlen zum Brexit-Referendum logen die Brexiteers, dass sich die britischen Bretter bogen. Und nun tun es ihnen die Remainders gleich.

  • 3.4.2019

    Trump bei Nato-Feier «Grosse Gefühle für Deutschland, aber sie zahlen nicht, was sie müssen»

    Die Jubiläumsfeierlichkeiten der Nato stehen an und Donald Trump holt zu einem neuen Angriff gegen Deutschland aus. Wieder einmal geht es um die Verteidigungsausgaben. Deutschland zahle innerhalb der Nato nicht seinen gerechten Anteil. Die Nato will an diesem Mittwoch und Donnerstag in Washington den 70. Jahrestag ihrer Gründung feiern. Schreibt Welt online.

    Die beste Antwort, die Angela Merkel The Donald geben könnte, ist ein altes, amerikanisches Sprichwort: «The Check is in the Mail». In früheren Zeiten oft angewendet von Schallplattenfirmen, die ihre Musiker nicht bezahlten. Und Donald ist ja nun mal sowas wie der oberste Trumpeter der USA.

  • 2.4.2019

    Nati-Star Embolo ist auch ein Mieterschreck

    In Basel hat Breel Embolo (22) vor drei Jahren ein Mehrfamilienhaus gekauft. Jetzt stellt er die Mieter vor die Türe – und sorgt damit auch für Verzweiflung. Am Mittwoch wird der Fall bei der Schlichtungsstelle verhandelt. Schreibt BLIGG.

    Ein gefundenes Fressen für den Boulevard von der Dufourstrasse in Zürich. Dass der Sanierungswahn bei Miethäusern tagtäglich auch von weisshäutigen Schweizer Immobilienbesitzern mit den genau gleichen Folgen für die Mieter praktiziert wird, verschweigt unser aller Boulevardblättli.

    PS: Vor etwa zehn Jahren tat Murat Yakin in Kleinbasel genau das Gleiche wie jetzt Embolo. Schmiss sogar seine türkischen Landsleute aus den Mietskasernen. Ob die unbedarften, geldverseuchten Fussballerboys mit ihren Rundum-Beratern überhaupt wissen, was hinter ihrem Rücken geschieht, sei dahingestellt.

  • 1.4.2019

    Beat Kirchhofer: Kampf gegen importierte Tierquälerei

    Froschschenkel und Foie gras sollen verboten werden – auch Halal-Produkte? Unser Esstisch wird je länger, je mehr zu einer politischen Kampfzone: Diverse Volksbegehren sollen die Herstellung von Nahrungsmitteln im Inland ökologischer und tierfreundlicher oder unser Essen gar weitgehend vegetarisch machen. Ein Problem, das vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bekannt ist, sind bestehende Produktionsverbote im Tierschutzbereich, welche per Import locker umgangen werden können. SVP-Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder (St. Gallen) will in einer Motion ein Verbot der Einfuhr von Waren, deren Produktion in der Schweiz verboten ist – «weil Tiere darunter zu sehr leiden». Im Visier primär Gänsestopfleber und Froschschenkel, aber auch gewisse Pelz- und Lederprodukte. Schreibt Beat Kirchhofer in seinem Kommentar im ZT.

    Ein ebenso richtiger wie mutiger Kommentar. Freunde wird sich Beat Kirchhofer in gewissen Kreisen damit aber keine machen. Feinde schon eher.

  • 31.3.2019

    Gänsehaut-Moment bei SRF: Sven Epiney macht seinem Freund einen Heiratsantrag

    Im Final der Sendung «Darf ich bitten?» von Schweizer Radio und Fernsehen trat Sven Epiney mit seinem Freund Michael Graber auf. Highlight war aber weniger ihre gemeinsame Tanzeinlage. Denn der SRF-Moderator machte seinem Lebensgefährten offenbar völlig unerwartet und unter Tränen einen Heiratsantrag. Epiney sagte, dass es wohl nicht für einen Sieg reichen würde. Das spiele aber keine Rolle. Was wirklich zählen würde ist, «dass wir es zusammen gut haben». Dann stockte die Stimme des sonst so souveränen Moderators und er ging auf die Knie. Jubiliert die AZ.

    Ich habe geweint, als ich diese Zeilen in der AZ las. Soooo schön. Von solch einer Kulisse können heterosexuelle Paare nur träumen. Doch bleibt zu hoffen, dass SRF seine Inzestbühne in Zukunft nicht sämtlichen TV-Moderatorinnen / Moderatoren auf Kosten der GebührenzahlerInnen für Heiratsanträge zur Verfügung stellt. Sonst wird es irgendwann nur noch peinlich.

  • 30.3.2019

    May nach Brexit-Schlappe: «Diese Entscheidung sollten alle Mitglieder des Unterhauses bedauern»

    Es ist die nächste Schlappe für die britische Regierungschefin: Nachdem das Unterhaus ihr Brexit-Abkommen zum dritten Mal abgelehnt hat, droht ein chaotischer Bruch im April. Nun liegt es an den Abgeordneten, einen Ausweg zu finden. Auch im dritten Anlauf hat die britische Regierungschefin Theresa May das mit der Europäischen Union vereinbarte Ausstiegsabkommen nicht über die Ziellinie gebracht. Am Freitagmittag votierten 286 Abgeordnete für, 344 gegen den Deal. „Diese Entscheidung sollten alle Mitglieder des Unterhauses zutiefst bedauern“, sagte May nach Bekanntwerden des Ergebnisses. Die Folgen seien gravierend. Schreibt WELT online.

    Wer erinnert sich noch an den Ragusa-Slogan «Ein Tag ohne Ragusa ist wie ein Tag ohne Ragusa»?

  • 29.3.2019

    Europa braucht mehr Hightech-Startups – und muss einen eigenen Weg finden, diese zu finanzieren

    Was digitale Technologien angeht, steht Europa gegenüber China und den USA abgeschlagen da. Nur in der Digitalisierung der Industrie bieten sich noch grosse Erfolgschancen, doch braucht es dafür eine neue Dynamik im Startup-Bereich. Schreibt die NZZ.

    Wie wahr! Toller Artikel. Gut gemeint. Doch Hightech-Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz sind reine Temposache. Um auf diesen fahrenden Zug aufzuspringen, dauern die Entscheidungswege in Europa viel zu lange.

  • 28.3.2019

    Der Wolf ist zurück im Aargau

    Immer wieder gab es Hinweise, jetzt ist der Beweis da: Erstmals wurde ein Wolf auf Aargauer Boden fotografiert. Schreibt unser aller ZT.

    Wenn der Wolf den ersten Aargauer mit weissen Socken sieht, wird er sich sehr schnell aus dem Aargau zurückziehen. Weisse Socken sind selbst für Wölfe ein No Go.

  • 27.3.2019 - Die Frau auf dem Mond

    Trump will erste Frau auf den Mond schicken

    US-Präsident Donald Trump hat den Mond im Visier. Seine Politik sieht vor, dass die erste Frau und der nächste Mann auf dem Mond Astronauten aus den USA sein sollen. Das Vorhaben verkündete Vizepräsident Mike Pence am Dienstag in einer Rede in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama. Zugleich übte Pence scharfe Kritik an der US-Raumfahrtbehörde Nasa, der er «bürokratische Schwerfälligkeit» vorwarf. Schreibt unser aller BLIGG.

    Will The Donald «Crooked Hillary» auf den Mond entsorgen? Zuzutrauen wäre es ihm.

  • 26.3.2019 - Muttis Vibrator brennt

    Österreich: Vibrator geht in Flammen auf

    Orgasmen am Laufmeter versprach der «Womanizer». Doch statt heissem Vergnügen hat das Sexspielzeug plötzlich Feuer gefangen. Die Freiwillige Feuerwehr Mieming im Nordwesten Österreichs wurde am Sonntagabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz alarmiert: Ein vermuteter Reifenbrand sollte gelöscht werden. Am Vorfallsort entdeckten die 22 angerückten Kräfte allerdings etwas ganz anderes. Meldet 20Minuten.

    Skifahren können sie ja, die Österreicher. Aber beim Grillieren des Vibrators sind unsere Nachbarn alles andere als Spitze.

  • 25.3.2019

    «Riesenüberraschung» – Stimmung in der deutschen Wirtschaft steigt

    Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich erstmals seit einem halben Jahr aufgehellt. Das Barometer für das Geschäftsklima stieg im März überraschend um 0,9 auf 99,6 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilte. Zuvor gab es sechs Rückgänge in Folge. Ökonomen hatten diesmal lediglich mit 98,5 Punkten gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft stemmt sich dem Abschwung entgegen“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten ihre Geschäftslage etwas besser und blicken „merklich optimistischer“ auf die kommenden sechs Monate. So steht es geschrieben bei WELT online.

    Die meisten dieser täglichen «Studien» und «Expertisen» sind die Bites nicht wert, mit denen sie veröffentlicht werden. «Wer hat die Studie / die Expertise bezahlt?» müsste man wissen, um den Wahrheitsgehalt eruieren zu können.

  • 24.3.2019 - The neverending Story about The Donald

    Trumps Stunde der Wahrheit

    Nach fast zwei Jahren hat US-Sonderermittler Robert Mueller seinen Russlandbericht vorgelegt. Noch sind die Details unklar, doch er plant offenbar keine weiteren Anklagen. Ist das schon der große Sieg für Donald Trump? Das bestgehütete Geheimnis Washingtons haben bislang nur eine Handvoll hohe Justizmitarbeiter gesehen. Ein Sicherheitsbeamter brachte den fertigen Russlandbericht des Sonderermittlers Robert Mueller am Freitagnachmittag ins US-Justizministerium an der Pennsylvania Avenue. Dort wurde das Dokument innerhalb weniger Minuten dem neuen Minister William Barr übergeben. Das Fazit von SPIEGEL online lautet: Die Geschichte ist also noch lange nicht zu Ende.

    Die Geschichte war zu Ende bevor sie angefangen hat, schreibt Ludwig Spring (lspring) als Leserkommentar im Forum. "Die Geschichte ist also noch lange nicht zu Ende." So das Fazit der SPIEGEL-Korrespondenten aus Washington. Das mag so stimmen. Aber die Geschichte dient nur noch als Kanonenfutter für die daily news. Für The Donald ist sie erledigt. Mehr noch: er wird sie als biggest success ever in alle Welt hinaus tweeten. So great. Amazing. Have a nice weekend.

    Manchmal, aber wirklich nur manchmal, sind Leserkommentare klüger als Zeitungsartikel.

  • 23.3.2019

    Raucherzimmer im Bundeshaus hätte zum Stillzimmer werden sollen – doch der Widerstand war zu gross

    Das Raucherzimmer im Bundeshaus hätte zum Stillzimmer umfunktioniert werden sollen, damit die Mütter sich zurückziehen können. Der Versuch scheiterte. Denn die Idee stiess auf grossen Widerstand. Schreibt die AZ.

    Wer, wenn nicht die Raucher, soll denn überhaupt noch die AHV finanzieren?

  • 22.3.2018 - Do it as Geri

    Bikinifotos für ein Interview: «Blick» köderte Aargauer SVP-Grossrätin Karin Bertschi

    Ein «Blick»-Reporter soll Grossrätin Karin Bertschi um Bikinifotos gebeten und im Gegenzug ein Interview angeboten haben. Der Aargauer SVP-Wahlkampfleiter Werner Laube bestätigte Aussagen, die im «Talk Täglich» gemacht wurden. Eigentlich ging es im TalkTäglich auf TeleZüri am Dienstagabend um Stefan Locher. Der SVP-Vertreter kandidiert für den Zürcher Kantonsrat, kürzlich publizierte das Magazin «Izzy» einen Beitrag, der die Frage aufwirft, ob sich Locher zum Wahlbetrug anstiften liess. In der Sendung diskutierten SVP-Nationalrat Alfred Heer und «Blick»-Chef Christian Dorer über den Fall. Das und noch viel mehr schreibt die AZ.

    Was ist denn das für eine lauwarm verklemmte Story wegen einem Bikini-Fötali? Da hat der Kanton Aargau schon wesentlich «schärfere» Geschichten erlebt: «Hol doch mal den Geri raus» als Stichwort, das ein Luzerner Sprühling in Anspielung an den ehemaligen Badener Stadtpräsidenten Geri Müller an eine Fassade sprayte.

  • 21.3.2019

    So viele Wildschwein-Schäden wie noch nie im Aargau – die Gründe sind rätselhaft

    Die Zahlen zeigen: Wildschweine richteten in Wiesen mehr Schäden an als je zuvor. Die Gründe sind rätselhaft. Denn im Wald gab es genug Nahrung. Die Aargauer Jagdstatistik für das Jahr 2018 zeigt einen enormen Anstieg der Wildschäden auf ein bisher nie gekanntes Niveau. Vor dem Jahr 2000 pendelten diese vor allem von Wildschweinen verursachten Schäden um 200'000 bis 250'000 Franken. Jetzt wurden allein aus dem Bezirk Brugg, einem eigentlichen Hotspot, Schäden von 220'000 Franken gemeldet. Gesamthaft kam die Schadensumme im Aargau auf gut 850'000 Franken zu stehen, wovon 600'000 Franken Wiesland betreffen, und der Rest vor allem Getreideschäden. Mit 800'000 Franken war die Schadensumme 2013 das letzte Mal ähnlich hoch. Die AZ rätselt über die Gründe.

    Eine knifflige Frage. Warum pendeln Wildschweine so gerne in den Kanton Aargau? Die Antwort liegt auf der Hand: Wildschweine mögen weisse Socken.

  • 20.3.2019 – offizieller Frühlingsanfang

    Brüssel bietet May einen letzten Kompromiss an

    Neun Tage vor dem geplanten Austritt aus der EU strebt die britische Premierministerin eine Verschiebung des Termins an. Eine Verschiebung ist aus Sicht von EU-Chefunterhändler Michel Barnier aber noch keine ausgemachte Sache. Entscheidend sei ein konkreter Plan aus London, sagte Barnier am Dienstagnachmittag. Gut eine Woche vor dem offiziellen Austrittstermin ist völlig unklar, ob, wann und in welcher Form der Brexit stattfindet. Die britische Premierministerin Theresa May wollte am Dienstag einen Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk senden, in dem sie die Europäische Union um eine Verlängerung der Austrittsfrist bittet. Die Staats- und Regierungschefs treffen am Donnerstag zu ihrem regulären März-Rat in Brüssel zusammen. Schreibt die Welt online.

    Erinnern Sie sich noch an den Werbeslogan von Ragusa «Ein Tag ohne Ragusa ist wie ein Tag ohne Ragusa»? Der würde leicht abgeändert auch zum Thema BREXIT passen: Ein Tag ohne Brexit ist wie ein Tag ohne Brexit.

  • 19.3.2019

    Brexit-Desaster: Schämt Euch, Ihr Briten!

    Ohne Vorwarnung gab der britische Parlamentspräsident bekannt, dass das Unterhaus nicht nochmal über den schon abgelehnten Austrittsvertrag abstimmen könne. Der vorläufige Höhepunkt der bisherigen Brexit-Farce. Wie soll es jetzt noch weitergehen? Wenn es nicht so traurig wäre, liesse sich mit einigem Recht sagen: Der Brexit-Komödienstadl erreicht in diesen Tagen seinen vorläufigen Höhepunkt. Die Verhandlungen laufen seit zweieinhalb Jahren – sie werden eingehen in die Geschichte Grossbritanniens als Paradebeispiel für „übelste Dilettantenwirtschaft“ (Max Weber). Den handelnden Politikern in London fehlt es an „distanziertem Augenmass“ und an „Verantwortungsgefühl“ – zwei Eigenschaften die laut Weber zur DNA von Politikern gehören. Die meisten Akteure im britischen Unterhaus haben eigene Karriereinteressen und absurden Parteiklüngel im Blick, nicht aber das Schicksal ihres Landes. Schämt Euch, Ihr Briten! Schreibt die Welt online.

    Die skurrile Parlamentsposse im britischen Parlament hat aber auch Vorteile: Zum Beispiel kann man ohne Verlust das Netflix-Abo kündigen und dafür täglich die Muppet-Show aus dem House of Commons live und wahrhaftig geniessen. Bessere Comedy findet man auch auf Netflix nicht.

  • 18.3.2019

    Firma aus China blockiert Drohnen im Aargau

    Der Drohnenhersteller DJI hat Sperrzonen rund um Bezirksgefängnisse eingerichtet. Die Regeln gehen weiter als jene des Bundes. Von einem Tag auf den anderen ging nichts mehr. Der Drohnenpilot aus der Region staunte nicht schlecht. Er wollte seine Drohne des chinesischen Herstellers DJI – wie schon oft – über Aarau steigen lassen. Doch an jenem Tag meldete ihm die Steuerungssoftware, er dürfe hier nicht fliegen und verhinderte ein Abheben. Der Grund: In der Nähe befindet sich das Aarauer Bezirksgefängnis. Schreibt die AZ.

    Ni hao («Guten Tag» – Mandarin). Tja, so geht halt Weltmacht. Kleiner Vorgeschmack auf die 5G-Netze von Huawei. Wobei zu bemerken ist, dass unsere Freunde aus den USA keinen Deut besser sind, wenn es um Softwaremanipulation geht.

  • 16.3.2019

    «Ich habe 150'000 Fr fürs Nichtstun verdient»

    Manche Leute schmuggeln sich mit Minimalaufwand durch ihren Job. Auch ihr habt solche Mitarbeiter– oder gehört selbst dazu. Das schreibt 20Minuten und sucht Menschen, die mit Nichtstun Geld verdienen. Und zwar gehörig.

    Etwas unfair, nur in der Wirtschaft nach Leuten zu suchen, die mit Nichtstun gut verdienen. Ich kenne beispielsweise Schweizer Städte, in denen ein / eine Stadtrat / Stadträtin 250'000 Franken und mehr pro Jahr verdient. Und die arbeiten auch nicht rund um die Uhr mit 200 % Einsatz, wie es solche Top Saläre eigentlich vorgaukeln.

  • 15.3.2019

    Wer in diesem Luzerner Haus wohnt, zahlt für Veloplatz 25 Fr.

    Wer ein Velo hat, muss im Luzerner Schönbühl-Hochhaus einen Abstellplatz für 25 Franken mieten. Das sorgt bei verschiedenen Organisationen für Diskussionen. «Wir müssen per Gesetz Veloabstellräume bereitstellen und weil immer mehr Leute – erfreulicherweise – das Velo benützen, brauchen diese entsprechend Platz. Und das alles kostet», sagt Nicolas von Schumacher zur «Luzerner Zeitung». Von Schumacher ist Eigentümer des 16-stöckigen Schönbühl-Hochauses in Luzern, das derzeit totalsaniert wird. Schreibt 20Minuten.

    Von rücksichtslosen Velofahrern genervte Luzernerinnen und Luzern hätten vermutlich nichts dagegen, wenn die Veloparkplätze das Zehnfache kosten würden.

  • 14.3.2018

    Das Beizensterben in Klingnau geht weiter: «Uns fehlten die Gäste immer mehr»

    Mit dem «Rebstock» und dem «Rosengarten» schliessen gleich zwei Restaurants im Ort. Während der «Rebstock» nach der Fasnacht schloss, im «Rosengarten» gehen im Mai die Türen zu. Gleich zwei Restaurants in Klingnau schliessen oder haben schon geschlossen. Zum einen hatte der «Rebstock» in der Schattengasse an der Fasnacht zum letzten Mal Gäste – und dabei volles Haus bei rund hundert Personen, die am Montag Schnitzelbänke genossen. Schreibt die AZ.

    Das ist der Lauf der Zeit, der auch vor dem Gastgewerbe nicht Halt macht. Oder wie König Artus gesagt haben soll: «Nichts bleibt wie es ist.»

  • 13.3.2019

    Ein Löw-Satz über Müller passt nicht so recht ins Bild

    Respekt scheint Ansichtssache zu sein. Die einen sagen so, die anderen so. Bundestrainer Joachim Löw beispielsweise findet, dass er den Ex-Weltmeistern Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller sein Urteil „lebenslänglich“ respektvoll mitgeteilt und sie mit Stil und einem Höchstmass an Ehrerbietung abserviert hat. Das traurige Trio fühlt sich dagegen eher entmannt und enteiert, ungefähr im Sinne des Plakats, das beim 6:0 der Bayern gegen Wolfsburg im Sturmwind der Arena flatterte: „Jämmerlich. Geschmacklos. Illoyal.“ Der Bundestrainer schüttelt angesichts dieser Argumentation innerlich den Kopf: Hätte ich ihnen zum Abschied auch noch die Füsse küssen und den Hintern pudern sollen? Schreibt Welt online.

    Nein Yogi Löw, Fussballern küsst man längst nicht mehr die Füsse sondern die Augen. Von Erdogan lernen heisst siegen lernen. Der Sultan vom Bosporus war sich jedenfalls nicht zu schade, Özils Augen zu küssen. By the Way: Das Wort «enteiert» ist endlich mal wieder eine kreative Wortschöpfung mit viel Potenzial für den Wettbewerb um das «Unwort des Jahres».

  • 12.3.2019

    Stehlunch, Apéro riche oder Nachtessen: Wie sich Parlamentarier von Lobbyisten verwöhnen lassen

    Zur Frühlingssession der eidgenössischen Räte, deren zweite Woche am Montag angelaufen ist, hat die Organisation Lobbywatch abermals einen kleinen Guide auf ihrer Website veröffentlicht. Darin ist verzeichnet, welche Verbände, Unternehmen und sonstigen Interessengruppen die Parlamentarier während der Session zu Stehlunches, Apéros riches und Nachtessen einladen. Lobbywatch betont, die Auflistung sei keinesfalls vollständig. So steh es geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Ein Schelm, wer Böses denkt.

  • 11.3.2019

    Von zauberhaften Blütenträumen bis hin zu kleinen Emojis: Das war die Zofinger Fasnacht

    Am traditionellen Zunftmeisterapéro, der dem Umzug vorausging, wünschte Oliver Peier, Obmann des Zofinger Fasnachtsrates ZOFARA, allen einen grossartigen Tag und prophezeite: «Um zwei soll es aufhören zu regnen.» Und tatsächlich – kurz vor Beginn des Umzuges um 14.14 Uhr schien zumindest ab und an mal die Sonne. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Als Innerschweizer kann man da nur unseren Freund Res Kaderli aus Zofingen zitieren: «Auch die Zofinger haben so etwas wie Fasnacht.»

  • 10.3.2019

    Luzi Stamm wehrt sich gegen Gerüchte: «Jetzt weiss ich, wer meine Todfeinde sind»

    Er sei gesund, versichert SVP-Natonalrat Luzi Stamm im Interview. Seine Familie leide am meisten unter der Situation. Sagt Luzi Stamm im Sonntagsblick-Interview. Da wäre aber noch die Geschichte mit dem Falschgeld. Mehr als eine halbe Stunde dauert das BLICK-Gespräch mit Luzi Stamm. Doch seine Geschichte, wie es dazu kam, dass er im letzten Dezember eine Million Euro Falschgeld ins Bundeshaus brachte, bleibt verwirrend und lückenhaft.

    Wenn der eloquente Luzi Stamm plötzlich so viele «Todfeinde» in seinem engsten Umfeld sieht, sollte er vielleicht zuerst doch mal seine etwas schrägen Aktionen hinterfragen. Oder einfach sagen: «Good bye Boys and Girls. Ich bin jetzt 66 Jahre alt. Das war's. Ich ziehe mich zurück, mache Platz für Jüngere und schreibe endlich mein Buch zu Ende.» So würde er all den üblen Gerüchten um seine «Verwirrung» den Wind aus den Segeln nehmen und wir würden Luzi Stamm als den smarten Politiker, der er mal war, in Erinnerung behalten.

  • 9.3.2019

    Schwere Vorwürfe: Erste Mitglieder kehren dem WWF den Rücken zu

    Der WWF hat laut einer Recherche in Nepal und in mehreren afrikanischen Ländern massive Menschenrechtsverletzungen toleriert, um den Tierschutz voranzubringen. Die Vorwürfe wühlen die Mitglieder in den Schweizer Sektionen auf. Sexuelle Gewalt, Folter, Mord – vielen der 270'000 Schweizer Spenderinnen und Spendern von WWF erging es diese Woche ähnlich wie Regula Bachmann-Steiner, Sektionspräsidentin des WWF Aargau. Sie traute ihren Augen nicht, als sie die Schlagzeilen über ihre Organisation las. Schreibt die AZ.

    Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Sehen Sie sich auf Youtube die WDR-Doku «MSC-Fischsiegel - So werden Verbraucher getäuscht» und Sie werden nie mehr auch nur einen Rappen an WWF spenden.

  • 8.3.2019

    Swiss Re streicht Wörter «Mann» und «Frau»

    Bei Swiss Re gilt, Worte wie «Ehemann», «Ehefrau» und «Heirat» zu vermeiden. Das steht in einem internen Dokument des Versicherers. Wie sollen Mitarbeiter miteinander reden? Diese Frage beantwortet der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in einem internen Dokument, dass die Mitarbeiter abrufen können. Darin heisst es, Angestellte sollten Worte wie «Ehemann» und «Ehefrau» vermeiden und auch nur dann von «Heirat» sprechen, wenn das nicht diskriminierend gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften wirken könnte. So steht's geschrieben in 20Minuten.

    Hat Swiss Re wirklich keine anderen Probleme? Der tägliche Gender-Gagaismus hängt einem langsam zum Halse raus.

  • 7.3.2019

    Vegan und Öko sind auch an der Börse voll im Trend

    Auch Investoren möchten vom „Megatrend Ernährung“ profitieren. Wo Chancen liegen, tun sich auch Risiken auf. Anleger sollten sich nicht von Höhenflügen blenden lassen. Schreibt die FAZ.

    Und da fragen sich viele Leute, warum den Bio-Labels so viel Misstrauen entgegengebracht wird. Der FAZ-Bericht ist (nur) eine der vielen Antworten auf diese Frage.

  • 6.3.2019

    Aargauer Kantonsstrassen sollen nachts weniger beleuchtet werden

    Der Grosse Rat hat am Dienstag ein Postulat der GLP stillschweigend überwiesen. Im Reglement sollen gemäss Regierungsrat die Rahmenbedingungen für eine Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung auf Kantonsstrassen unter Berücksichtigung der Aspekte der Verkehrssicherheit festgelegt werden. Dabei soll der technische Fortschritt berücksichtigt werden. Moderne vernetzte Systeme ermöglichten eine bedarfsgerechte individuelle, aber koordinierte dynamische Dimmung der einzelnen Leuchtenpunkte, hielt der Regierungsrat in einer schriftlichen Stellungnahme fest. Schreibt das ZT.

    Weisse Socken sieht man auch ohne Licht.

  • 5.3.2019

    Herzchirurgie: Departement Roth hat Brief verloren – Aarauer Kantonsspital informierte doch früher

    Am 23. September hat das Kantonsspital Aarau (KSA) angekündet, in der Herzchirurgie nicht mehr mit der Hirslanden Klinik zusammenzuarbeiten. Stattdessen bewarb sich das KSA zusammen mit dem Unispital Basel selber um den Leistungsauftrag. Regierungsrätin Franziska Roth wurde «gleichzeitig wie die Hirslanden Klinik Aarau über Details der Bewerbung in Kenntnis gesetzt, nämlich am Vorabend der geplanten Publikation», schreibt der Regierungsrat in der Antwort auf eine Interpellation der beiden Grossräte Severin Lüscher (Grüne) und Jean-Pierre Gallati (SVP). Abgesehen von der Information am Vorabend wird in der Antwort der Regierung das Eigentümergespräch vom 22. August erwähnt, an dessen Ende der damalige KSA-Verwaltungsratspräsident Konrad Widmer erwähnte, dass sich das Spital für die Herzchirurgie bewerben werde. Schreibt die AZ.

    Die arme Franziska lässt aber auch wirklich rein gar nichts aus, um ihr strapaziertes Image beinahe täglich zu downsizen. Sie kann einem ja schon fast leidtun. Nur gut, dass sie mit ihrem Staatsgehalt wenigstens etwas Schmerzensgeld einstreichen darf. Man sollte es ihr wirklich gönnen. Von Herzen.

  • 4.3.2019

    China und der Westen – wir müssen uns auf eine lange Konfrontation gefasst machen

    China ist für Europäer eine unheimliche, aber auch lockende Macht. Hinter seinem rasanten Wiederaufstieg stecke eine Kultur, die dem Westen weitgehend fremd sei, sagt der Politologe Eberhard Sandschneider und analysiert in «NZZ Standpunkte» die politischen Herausforderung des Westens durch den neuen Global Player.

    Ein kluger Artikel mit klugen Einschätzungen wie «China ist es trotz seinem kommunistischen System gelungen, einen Staatskapitalismus zu installieren, dessen Effizienz einzigartig ist». Es lohnt sich, auch das Video auf der NZZ-Website anzuschauen. Diese 50 Minuten helfen, um sich ein besseres Bild über China machen zu können.

  • 3.3.2019

    Oberster Statistiker trägt falschen Doktor-Titel

    Reihenweise Fehler bei den Erbsenzählern der Nation. Nachdem es vergangenen Sommer fragwürdige Zahlen zu Ausschaffungen von kriminellen Ausländern publiziert hatte, titelte BLICK über das Bundesamt für Statistik (BfS): «Die Verrechner vom Dienst». Sie hatten nicht das erste Mal Fehler produziert. Jetzt deckt BLICK eine weitere Peinlichkeit – und eine Erklärung für die Pannen? – auf: BfS-Direktor Georges-Simon Ulrich (50) führt einen falschen, nicht-wissenschaftlichen Dr.-Titel.

    Direktor Georges-Simon Ulrich vom BFS könnte vom AVZ-Webmaster etwas lernen: Den Doktortitel zur Satire erklären und schon erhält man als falscher Doktor von der Luzerner Staatsanwaltschaft die Berechtigung, sich Doktor Luzart, Dr. Ulrich oder Doktor Schweinebein oder was auch immer zu nennen. Völlig legal.

  • 2.3.2019

    Hallstatt ächzt unter Touristen – trotz Kopie in China

    Eine Million Besucher im Jahr – nun reicht es den Einwohnern von Hallstatt in Österreich. Sie ziehen die Notbremse. Dabei müssten die vielen Hallstatt-Besucher aus Asien gar nicht so weit reisen – in China steht eine Kopie des Ortes. Schreibt WELT online.

    Das Original, speziell in diesem Fall, ist (fast) immer besser als die Kopie.

  • 1.3.2019

    Genfer Polizist nach Verfolgungsjagd als Temposünder verurteilt

    Mit hoher Geschwindigkeit und Blaulicht verfolgte ein Schweizer Polizist einen Einbrecher. Für diesen Einsatz erhielt der Ordnungshüter nun eine Gefängnisstrafe auf Bewährung. Der Mann war 2017 bei einem Blaulichteinsatz in einer Tempo-50-Zone in Genf mit einer Geschwindigkeit von 126 km/h geblitzt worden. Sein Anwalt kündigte Berufung gegen die einjährige Gefängnisstrafe auf Bewährung an. So steht's geschrieben im deutschen Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.

    Da braucht man sich über den Frust vieler Polizeibeamten, die für unsere tägliche Sicherheit sorgen, nicht mehr zu wundern.

  • 28.2.2019

    Muss die Fasnacht politisch korrekt sein?

    Verschiedene Fasnächtler verstiessen gegen die Political Correctness. Der Präsident des Fasnachtsverbands vermisst eine gewisse Narrenfreiheit. Gleich mehrmals haben Fasnächtler am diesjährigen Treiben den Bogen überspannt. Die satirische Luzerner Fasnachtszeitung «Knallfrosch» der Wey-Zunft zog LGBTQ-Anhänger durch den Kakao, indem sie diese einem «schwulen, perversen und arbeitsscheuen» Inserenten als Partner vorschlug. Nachdem sich eine anonyme Gruppe darüber beschwert hatte, entschuldigte sich die «Knallfrosch»-Redaktion «in aller Form» für den Beitrag. So steht's geschrieben in 20Minuten.

    Eine neue Blüte der «Empörungskultur», die damit einer anderen Kultur, nämlich der Fasnachtskultur, langsam aber sicher den Garaus macht.

  • 27.2.2018

    Elektro-Tretroller laut deutschem Bundesverkehrsminister Scheuer «echte Zusatzalternative zum Auto»

    Sie könnten für die «letzte Meile» von der Haltestelle nach Hause genutzt werden: Verkehrsminister Andreas Scheuer will noch in diesem Frühling Elektro-Tretroller auf deutsche Strassen bringen - und bald auch Hoverboards. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht ein grosses Potenzial für eine umweltfreundliche Mobilität in deutschen Städten durch künftig zugelassene Elektro-Tretroller. Ergänzend zum öffentlichen Nahverkehr seien sie «eine echte zusätzliche Alternative zum Auto», sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Schreibt WELT online.

    Zwischen Scheuer und «bescheuert» liegen nur drei Buchstaben.

  • 26.2.2019

    In ihrer Nordkorea-Politik stapeln die USA tief

    Bezüglich des Hauptziels, der Entnuklearisierung, erwartet Washington vom Gipfel zwischen Trump und Kim in Hanoi keinen Durchbruch. Das schliesst wichtige symbolische Resultate auf anderen Gebieten aber nicht aus. Wenn für die Regierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump wichtige Ereignisse auf der internationalen Bühne anstehen, muss Beobachtern klar sein, dass die Verlautbarungen des Präsidenten das eine, die stille Arbeit seiner Diplomaten etwas anderes sind. Dieses ungeschriebene, aber bewährte Gesetz passt auch für das Gipfeltreffen Trumps mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un in Hanoi. Schreibt die NZZ aus Zürich.

    Man muss Trump nicht verherrlichen. Man muss ihn auch nicht mögen. Aber man muss ihm zugestehen, dass er endlich Bewegung in die seit Jahrzehnten festgefahrene Situation zwischen den USA und Nordkorea gebracht hat.

  • 25.2.2019

    Trump beisst sich an den Chinesen die Zähne aus

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China wird nicht weiter eskalieren. Aber zu einem strukturell wirklich guten Abkommen wird es nicht kommen. Es ist eine gute Nachricht für die Weltwirtschaft, die der amerikanische Präsident Trump am Sonntagabend (Ortszeit) vertwittert hat. Wären die seit Monaten angedrohten US-Zollerhöhungen Anfang März in Kraft getreten, hätte China umgehend Vergeltung geübt, und beide Seiten und mit ihnen der Rest der Welt hätten verloren. Es gibt keine Gewinner in einem Handelskrieg. Schreibt die NZZ.

    Machen Sie sich keine Sorgen um The Donalds Zähne. The very stable Genius trägt ein Gebiss, vermutlich Made in China. Und von diesen künstlichen Beisserchen hat er genügend auf Vorrat.

  • 24.2.2019

    Philippe Pfister und das kleine, gelbe Sicherheitsrelais

    Mein Englischlehrer hatte recht, als er uns eine Lebensweisheit mit auf den Weg gab: «Hope for the best and prepare for the worst» - «Hoffe auf das Beste und bereite Dich auf das Schlimmste vor». Aber nicht nur über die Tücken der Technik habe ich an diesem Donnerstag so einiges gelernt. Dass die Leserinnen und Leser erstaunt und verärgert waren, als sie ihre gewohnte Morgenlektüre nicht im Briefkasten vorfanden, ist klar. Das Verständnis, das sie uns entgegengebracht haben, sobald sie von der Panne in der Druckerei erfuhren, hat mich dann doch erstaunt – dafür bedanke ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich! Hoffen wir das Beste: Eine ähnliche Panne soll nur einmal in 100 Jahren geschehen. Schreibt Philippe Pfister vom ZT.

    Lieber Philippe Pfister, wir verstehen Ihren Albtraum. Doch seien Sie unbesorgt und lehnen Sie sich gemütlich zurück: in 100 Jahren gibt es das Zofinger Tagblatt nicht mehr.

  • 23.2.2019

    Als China noch Japan und Trump noch Reagan hiess

    Die protektionistische Politik des US-Präsidenten Trump hat einen Vorläufer: In den 1980er Jahren zettelte der damalige Präsident Reagan einen Handelskrieg gegen Japan an. Ein grosser Teil der damaligen Diskussion kommt einem bekannt vor. Schreibt die NZZ.

    Copy Paste by The Donald: «Let's make America great again» war Ronald Reagans Wahlkampfslogan im Wahlkampf 1980. Tönt auffallend ähnlich wie «Make America great again.» Ein Schelm wer Böses denkt! Reagan wurde wie The Donald Präsident. Und was verfügte Ronald? Die grössten Steuersenkungen zur damaligen Zeit, die etwas spöttisch als «Reaganomics» belächelt wurden. Mit Gorbatschow unterzeichnete Reagan den INF-Vertrag, den Trump kürzlich gekündigt hat. Könnte es gar sein, dass The Donald den Vertrag nur gekündigt hat, um mit Vladimir ebenfalls einen neuen INF-Deal unterzeichnen zu können, damit er sein Copy Paste-Werk samt Nobelpreis krönen kann?

  • 22.2.2019

    Darum gabs am Donnerstag kein Zofinger Tagblatt: Ein defektes Sicherheitsrelais stoppte die Druckmaschine

    Zum ersten Mal in der 100-jährigen Geschichte der ZT Medien AG ist am Donnerstag kein Zofinger Tagblatt erschienen. Dass das für grosse Aufregung im Medienhaus und Ärger bei der Leserschaft sorgte, ist verständlich. Viele Leserinnen und Leser glaubten anfänglich an Auslieferprobleme und wollten deshalb direkt am Hauptsitz ein Exemplar des Zofinger Tagblatts abholen. Ihr Anrennen war vergebens, denn auch hier gabs keine gedruckten Ausgaben. «Die Abonnenten zeigten grösstenteils Verständnis für unser Druckproblem», sagt Kathrin Rammerstorfer vom Empfang. Ihr Telefon klingelte bis weit in den Nachmittag hinein pausenlos.

    Seien wir mal ehrlich: Es gab keine Schlange von Abonnentinnen und Abonnenten vor dem ZT-Hauptsitz in Zofingen. Selbst das «pausenlos» klingelnde Telefon dürfte leicht übertrieben sein, leidet doch das Zofinger Tagblatt wie alle News Papers unter stetig rückläufigen Abo-Zahlen. Die Welt ging davon jedenfalls nicht unter.

  • 21.2.2019

    Aus drucktechnischen Gründen erscheint heute kein Zofinger Tagblatt

    Wegen einer drucktechnischen Störung konnte die Printausgabe des Zofinger Tagblattes in der Nacht auf Donnerstag leider nicht gedruckt werden. Wir bitten alle Leserinnen und Leser um Entschuldigung und werden Sie weiter informieren, sobald wir mehr wissen.

    Kann schon mal passieren. Davon geht die Welt nicht unter. Es gibt ja noch die AVZ-News...

  • 20.2.2019

    Pharmaindustrie setzt Schweizer Gesundheitssystem mit exorbitanten Preisforderungen unter Stress

    Bei Krebsmedikamenten sind mittlerweile sechsstellige Behandlungskosten pro Jahr gang und gäbe. Besonders hohe Kosten verursachen neuartige Gen- und Zelltherapien, auf die das Gesundheitssystem noch gar nicht vorbereitet ist. Der Chefbeamte Jörg Indermitte im Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine schwierige Aufgabe. Zusammen mit seinen lediglich acht Mitarbeitern soll der Leiter der Sektion Arzneimittelaufnahmen dafür sorgen, dass Patienten in der Schweiz weiterhin von den neusten Therapien profitieren, die Ausgaben für Medikamente zugleich aber nicht ins Unermessliche steigen. Schreibt die NZZ.

    Das ewige Leben hat nun mal seinen Preis.

  • 19.2.2019

    Ärzte warnen vor Ohrlöchern für Babys

    Eine Bernerin möchte einem kleinen Kind gestochene Ohrlöcher ermöglichen. Der Beitrag schlägt im Netz hohe Wellen. Kinderärzte, Anbieter und Politiker streiten sich über das Thema. Sollen Eltern für ihre Kleinkinder Ohrlöcher stechen lassen dürfen? Ab welchem Alter macht eine solche Praxis Sinn? Auf Facebook ist zurzeit eine hitzige Diskussion am Laufen. Auslöser ist ein Social-Media-Eintrag einer Bernerin. Sie sucht einen Anbieter in Bern, der einem Kleinkind die Ohrläppchen stechen kann.

    Vielleicht hilft da ja die Evolution und in ein paar Jahrtausenden kommen die kleinen Scheisserchen mit Loch im Ohrläppchen samt passendem Designerclip zur Welt. Frei nach Aldous Huxleys «Brave new World». (Was, um jeden Shitstorm zu vermeiden, selbstverständlich in «Brave new World» von Huxley niemals niedergeschrieben worden ist. Aber es würde wunderbar reinpassen.)

  • 18.2.2018

    Vor den Augen der Zoo-Besucher: Affen-Bande büxt aus Gehege aus

    Besucher des Belfast Zoos in Nordirland trauen ihren Augen nicht, als sie Schimpansen dabei erwischen, wie diese aus ihrem Gehege ausbrechen. Schreibt BLICK und veröffentlicht ein Video.

    Das haben unsere nächsten Verwandten richtig gut und clever gemacht. Mal eine etwas andere Story zum Wochenbeginn.

  • 17.2.2019

    Amazon zahlt null Dollar Steuern in den USA

    Amazon hat es durch einige Schlupflöcher geschafft, in den USA keinen Cent Bundeseinkommenssteuer zu zahlen. Der Onlinehändler erhielt sogar noch einen Nachlass. Für Präsident Donald Trump deutet sich damit eine herbe Niederlage an. Amazon ist längst nicht das einzige Unternehmen in den USA, das – ganz legal – die Schlupflöcher ausnutzt, die die Steuergesetze bieten. In der vergangenen Woche sorgte zum Beispiel auch Netflix für Aufsehen, als Itep schrieb, der Streaminganbieter habe auf seinen Gewinn aus dem Jahr 2018, rund 850 Millionen Dollar, weder auf Bundes- noch auf Staatenebene Steuern gezahlt. Trump kritisiert diese Praxis immer wieder – obwohl sein eigenes Firmenimperium, die Trump Organization, ebenfalls in dem Ruf steht, Zahlungen an den Staat so gut es geht zu vermeiden. Schreibt die WELT.

    Von The Donald lernen heisst siegen lernen.

  • 16.2.2019

    FDP-Chefin Petra Gössi will Flugticket-Abgabe unterstützen

    Die FDP strebt beim CO2-Gesetz einen Kompromiss an – und nimmt daher Anpassungen an ihrer bisherigen Politik vor. Dies kündigte Chefin Petra Gössi in einem Interview an. «Wir wollen eine wirksame Klimapolitik», sagte Gössi in einem am Samstag in Zeitungen von Tamedia veröffentlichten Interview. «Da ist es selbstverständlich, dass man die Politik anpassen kann.»

    Das ist doch mal ein vernünftiger Vorschlag von der «Steuersenkungspartei».

  • 15.2.2018

    Damit es dem Artillerie-Verein Zofingen nicht wie Bundesrat Ueli Maurer ergeht

    Der AVZ berichtet heute über den «Kids Day» des Aargauischen Tennisverbandes. So weit so gut.

    Den Artikel wie gewohnt mit einem Zitat zu bereichern, gehört beim AVZ zur DNA der Daily News. Für einen Tennis-Anlass Roger Federer zu zitieren, liegt auf der Hand. «Es ist nett, wichtig zu sein. Aber es ist wichtiger, nett zu sein.» Das sagte Roger Federer tatsächlich in einem Interview anlässlich einer Pressekonferenz. Doch stammen tut's leider nicht von Rotscher. Das Zitat geistert seit Jahrhunderten als Sprichwort durch die Literatur. Ebenso gut könnte es auch von Konfuzius oder von Einstein stammen. Kommen wir auf den Punkt: Roger Federer hat das Sprichwort zitiert, aber er hat es nicht erfunden. Bundesrat Ueli Maurer, der (siehe unten, 24.1.2019) in einer Rede ein Zitat von Einstein verwendete, das möglicherweise gar nicht von Einstein stammt, wurde von SRF und vielen anderen Schweizer Medien dafür übelst gedisst. Es sei hier erwähnt, dass zum Beispiel DER SPIEGEL Roger Federers oberwähntes Zitat als Federer-Zitat ausgibt, ohne darauf hinzuweisen, dass das Zitat aus einem Sprichwort stammt. Who cares? Das ist eben der Unterschied zwischen einem populären Sportler und einem Bundesrat. Oder Artillerie-Verein Zofingen und DER SPIEGEL.

  • 14.2.2019

    Jauch erklärt seinen Talkshow-Ausstieg bei der ARD

    Gut vier Jahre lang moderierte Günther Jauch am Sonntagabend die erfolgreichste politische Talkshow der ARD. Nun spricht er ausführlich über die Gründe seines Ausstiegs. Und wird dabei sehr deutlich. Als 2007 sein erster Versuch, politischer Talkmaster in der ARD zu werden, gescheitert war, fand Günther Jauch wenig schmeichelhafte Worte für den öffentlich-rechtlichen Sender. Während der Verhandlungen habe er sich zunehmend umzingelt gefühlt von „Gremien voller Gremlins“, „Irrlichtern“, „Profilneurotikern“ und „Wichtigtuern“. Schreibt WELT online.

    Nachtreten nach vier Jahren? Passt irgendwie zur unnahbaren Diva Jauch. Kein Wunder, hat ihm der Webmaster vom AVZ vor vier Jahren im Luzerner Hotel NATIONAL das Licht ausgeknipst. So macht man das in Luzern, wenn jemand Bullshit erzählt.

    Günther Jauch und der Webmaster vom AVZ
  • 13.2.2019

    Twitter lacht über Trump ohne Perücke

    Ausgerechnet The Donald, die Mutter aller Twitter, wird auf Twitter durch den Kakao gezogen. Eine Photoshop-Montage zeigt, wie der amerikanische Präsident Donald Trump ohne blonde Perücke (die irgendwie aussieht wie eine Landepiste für Singvögel) und ohne Sauna-Bräunung in der Realität aussehen könnte. Einige Reaktionen: «Das ist unschön, er sieht so aber wenigstens nicht mehr wie der Moderator eines Gewinnspiels aus», kommentierte @ReginaRed4. «Der Kerl rechts scheint zuverlässiger zu sein. Wie seltsam ist das eigentlich?», fragt ein anderer User mit dem Namen @MuellerSheWrote. «Er sieht wie ein sowjetischer Generalsekretär aus», meint @AgainstDenial. Und in der Tat: die Ähnlichkeit mit Gorbatschow ist frappant. Nachzulesen auf Twitter by User Stone Cold.

    Der eitle Donald wird dazu nur einen einzigen Kommentar abgeben: «Fake News». Doch manchmal, aber wirklich nur manchmal, sind Fake News der Realität viel näher als die künstlich erzeugte Wirklichkeit.

  • 12.2.2019

    Bürgenstock Resort – Handys und Kids werden aus Infinity Pool verbannt

    Infinity Pools sind auf Social Media als Fotomotiv sehr beliebt. Das Bürgenstock Resort erlaubt darum Handys in ihrem Pool nur noch zu gewissen Zeiten. Auch der Infinity Edge Aussenpool des Bürgenstock Resorts im Kanton Nidwalden wird immer wieder auf Social Media gepostet. Doch dabei scheinen sich einige Besucher des Resorts an den Handys im Pool in ihrer Ruhe gestört gefühlt haben. Schreibt 20Minuten.

    Richtig so! Krampfadern und Hängebäuche sind nun mal kein Augenschmaus. Eher schon kontraproduktive Werbung.

  • 11.2.2019

    Wer Aspirin nur bei Kopfschmerzen schluckt, muss sich fast in der Minderheit wähnen

    In den USA gilt Aspirin als ein Wundermedikament. Es wird zur Vorbeugung von Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs regelmässig eingenommen. Das gibt dem NZZ-Autor zu denken.

    Manchmal, aber wirklich nur manchmal, ist es gut, einer Minderheit anzugehören. Sehr gut sogar.

  • 10.2.2019

    Schönheits-OPs sollen erst ab 18 erlaubt sein

    Die Zahl der kosmetischen Eingriffe steigt. Dies insbesondere im Zeitalter von Social Media. Verband und Politik fordern nun ein Mindestalter. Üppige Brüste, grosser Po, schmale Taille und vor allem: voluminöse Lippen. Ein Schönheitsideal, vorgelebt von Influencern auf Instagram, wünschen sich viele junge Schweizerinnen. Sie scheuen sich auch nicht, dabei nachzuhelfen. Schreibt 20Minuten.

    Der eigentliche Skandal liegt ganz woanders als beim Mindestalter: Nicht selten werden solche Eingriffe auch noch von der Krankenkasse bezahlt.

  • 9.2.2019

    Morgan Freeman im Alter von 80 Jahren gestorben

    Meine Damen und Herren, eine der erfolgreichsten Falschmeldungen der letzten Jahre lautete: «Legendärer Schauspieler Morgan Freeman gestorben.» Diese Falschmeldung ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr sich das Internet für die schnelle Verbreitung von Informationen eignet und wie häufig Informationen, wie wir alle wissen, manipulativ, nur halbwahr oder sogar gezielt als staatliche Propagandamassnahme eingesetzt werden. Deshalb müssen wir lernen, auch mit den sogenannten Fake News als Teil einer hybriden Kriegsführung umzugehen. Aus meiner Sicht ist das eine der entscheidenden Weichenstellungen für die zukünftige Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Ich sage aus eigenem Erleben, dass man ja oft gar nicht glauben mag, was sich da abspielt. Aber wir müssen der Realität einfach ins Auge sehen; Sie in ganz besonderer Weise. Sprach die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Tja, liebe Frau Merkel, so läuft das nun mal: Internet ist reine Temposache. Der frühe Vogel frisst den Wurm. Wer am Morgen stirbt, ist abends längst vergessen. Deshalb filtern sich die Onlinemedien mittels sündhaft teuren Software-Applikationen jede noch so schwachsinnige News-Meldung aus den Social Medias und veröffentlichen sie stante pedes, wie wir Lateiner zu sagen pflegen. Ohne Verifizierung und ohne Rücksicht auf Kollateralschäden. Die Meldung vom Tod des grossartigen Schauspielers Morgan Freeman geistert seit längerer Zeit regelmässig in den Medien herum. So auch vor zwei Wochen wieder. Ein witziger Leser in der Kommentarspalte fragte: «Ist Morgan Freeman schon wieder gestorben?». Worauf das Onlineportal (aus Österreich) die Meldung schleunigst wieder löschte, so dass ich dieses Mal für einen Screenshot leider zu spät kam.Veniam da, quaeso. Immerhin gibt's einen Facebook-Screenshot vom vergangenen Oktober, als Morgan Freeman zum ersten aber nicht letzten Mal online gestorben war.

    Morgan Freeman Facebook
  • 9.4.2019

    Balsthaler Thai-Puffmutter wird ausgewiesen

    Eine 56-Jährige muss nach 25 Jahren in ihre thailändische Heimat zurück. Das Obergericht des Kantons Solothurn sprach die Frau in folgenden Punkten schuldig: Menschenhandel, mehrfacher Förderung der Prostitution, mehrfacher Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts, mehrfacher Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern sowie Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz. So steht's geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Werden diejenigen, die die Dienste der Lady aus Thailand in Anspruch genommen haben, auch ausgewiesen?

  • 7.2.2019

    Bub fällt von Balkon - gerade noch aufgefangen!

    Gerade noch rechtzeitig konnten echte Helden in China eine Tragödie verhindern: In der Stadt Dongguan hatte eine Passantin bemerkt, wie ein Kleinkind auf einem Balkon herumkletterte. Sie bat einen zufällig vorbeikommenden Lieferanten um Hilfe - dieser alarmierte die Polizei. So steht's geschrieben am 4.2.2019 im Online-Portal der österreichischen Boulevard-Zeitung Krone.

    Das ist eine wirklich schöne Geschichte. Die geht einem ans Herz. Inklusive Twitter-Video. Ich habe geweint, als ich den Artikel in der Krone der Schöpfung las. Wohne schliesslich ja auch ziemlich nah am Wasser. Doch Dongguan liegt weit weit weg von uns. Irgendwo in China. Ziemlich schwierig zu überprüfen, ob die Story auch tatsächlich stimmt. Für alle Defätisten unter uns: Sie stimmt. Dumm nur, dass sie bereits am 10.3.2016 von CGTN (China Global Television Network) veröffentlicht wurde. The Donald würde diese Recycling-Glosse vermutlich als FAKE NEWS bezeichnen. Und hinzufügen: «So sad!»

  • 6.2.2018

    Kanton Luzern startet Aktion «Eigenverantwortung wirkt» mit DJ Bobo

    Der Kanton Luzern spannte einen Promi ein, «um die Bevölkerung zu mehr Eigenverantwortung aufzurufen, um das Kostenwachstum im Gesundheitswesen zu dämpfen», teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Der Promi heisst DJ Bobo, den der Kanton folgenden Slogan zur Kampagne «Eigenverantwortung wirkt» sagen lässt: «Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo zum Arzt!» So steht's geschrieben bei der ZST.

    Alles gut und recht. Die Kampagne ist witzig, doch hat sie ein «kleines Gschmäckle», wie die Süddeutschen sagen würden. Unser aller BLICK will herausgefunden haben, dass DJ Bobo für seine Mitwirkung 100'000 Franken erhalten hat. Wenn die Zahl stimmt, ist es aber mit dem Slogan «Kostenwachstum senken im Gesundheitswesen» nicht weit her.

  • 5.2.2014

    Blutdrucksenker erhöht Hautkrebsrisiko

    Studien zeigen, dass der Wirkstoff Hydrochlorothiazid (HCT) das Risiko für gewisse Hautkrebsarten erhöht. Dies die Kernaussage eines Warnschreibens, das Swissmedic im November 2018 veröffentlichte und auch auf seiner Website zum Download verfügbar machte. So steht's geschrieben auf dem Portal von SRF.

    «Tja», sagte der Patient, «mein Blutdruck ist gesenkt, dafür habe ich nun Hautkrebs.» Im Volksmund nennt man sowas «den Teufel mit dem Beelzebub austreiben».

  • 4.2.2019

    War der Oralsex einvernehmlich? Verhältnis zwischen Garagist und Kundin wirft Fragen auf

    Ein Garagist aus der Region Lenzburg probierte vor Aargauer Obergericht, eine versuchte Erpressung in eine Affäre umzuwandeln. Zweifel am tatsächlichen Geschehen blieben bestehen, dennoch hob das Gericht den Schuldspruch auf. Ins Gefängnis muss der Garagist trotzdem – wegen anderer Delikte. «Praetor non curat minima», sagte der Verteidiger in seinem Eingangsreferat. Auf Deutsch übersetzt heisst das juristische Bonmot: «Der Richter kümmert sich nicht um Kleinigkeiten.» Mit Kleinigkeiten meinte der Advocatus Betrug, Hehlerei und einfache Körperverletzung. Für diese Vergehen wurde Afrim (Namen geändert) vor einem Jahr vom Bezirksgericht Lenzburg verurteilt. Unter anderem. Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Das ist doch mal ein Thema früh Morgens, wenn der Hahn auf der Henne kräht: Oralsex, in England «Dinner For One» genannt, im Kanton Aargau. Da steigt einem ja die Morgenröte ins Gesicht.

  • 3.2.2019

    Mägenwiler Landwirt wird beim Veterinäramt angeschwärzt – weil seine Schafe draussen sind

    Ein Bauer aus Mägenwil lässt seine Schafe auch im Winter draussen auf die Weide. Etliche Passanten haben aber offenbar das Gefühl, dass dies den Tieren nicht gut tut. 150 Schafe grasen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt friedlich auf der Weide. Besitzer Thomas Strebel hat wegen der Tiere aber einige Sorgen. Regelmässig wird er beim Kanton angeschwärzt. Der 34-Jährige hat auch schon anonyme Schreiben erhalten. «Man weiss nie, ob am nächsten Tag wieder die Polizei oder das Veterinäramt vor der Tür steht», sagt der Landwirt gegenüber TeleM1. So steht's geschrieben in der Aargauer Zeitung.

    Es kann das frömmste Schaf nicht in Frieden grasen, wenn es den Dümmsten unter uns nicht gefällt.

  • 2.2.2019

    Shutdown im Suhrental

    In den vergangenen Wochen erging es dem kleinen Kirchleerau fast wie der Grossmacht USA: Weil sich die politischen Kräfte über das Budget streiten, ist die Verwaltung in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. «Wir dürfen nur gebundene Ausgaben tätigen», sagt Gemeindeschreiber Manuel Bolt. Da rund 80 Prozent eines Gemeindebudgets gebundene Ausgaben sind, sind die Einschränkungen in Kirchleerau überblickbar. Zwangsferien wie in den USA gab es für das Kirchleerauer Verwaltungspersonal darum nicht: Die Löhne der Verwaltungsangestellten werden auch weiterhin bezahlt. «Aber beispielsweise die Anschaffung von Büromaterial müssen wir aufschieben – oder die Reparatur der Schulhausuhr», so Manuel Bolt. Schreibt das Zofinger Tagblatt.

    Alles halb so wild. Der Kanton Luzern war 2017 über Monate hinweg in einem budgetlosen Zustand. Und? Luzern ist noch immer die schönste Stadt der Welt. Sagen jedenfalls die Chinesen. Ni Mao. Pardon! Ni Hao.

    PS: Manuel Bolt ist weder verwandt noch verschwägert mit Usain Bolt. Das nur so nebenbei.

  • 1.2.2019

    40 Prozent teurer: Ueli Maurers neues IT-Projekt kostet jetzt fast eine Milliarde

    Regierungskollegen staunen, dass die Kosten plötzlich 40 Prozent höher sind. Sie sind aber nicht das Einzige, das bei dem Projekt umstritten ist. Schon im letzten April machten Bundesratsmitglieder grosse Augen. Mit 665 Millionen Franken veranschlagte Finanzminister Ueli Maurer (SVP) die Kosten für sein IT-Projekt Superb23. Diese Summe, so die damaligen Schätzungen, werde das Projekt in den Jahren 2018 bis 2025 verschlingen. Es hagelte Mitberichte. Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Dass sich die «Experten» bei staatlichen Projekten gerne und oft verschätzen, ist inzwischen Business as Usual. Die Website der Stadt Zug kostete seinerzeit schlappe 700'000 Franken (Nein, das ist kein Witz!). Immerhin musste einer der politisch Verantwortlichen damals den Hut nehmen. Derzeit hat die Zentralschweizer Gemeinde Adligenswil in etwas das gleiche Problem wie Ueli Maurer. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Mit dem Projekt der «Autofreien Bahnhofstrasse in Luzern», deren Kosten vor der Abstimmung um Millionen tiefer lagen, als sie nun – ein paar Monate nach der Abstimmung – tatsächlich sind.

    Neujahrsansprache von Bundespräsident Ueli Maurer
  • 31.1.2019

    Schleckmäuler zahlen mehr: Süsses ist in der Schweiz teurer

    In Deutschland ist naschen viel günstiger als in der Schweiz. Das zeigt ein Preisbarometer, der vom Marktforschungsinstitut Nielsen veröffentlicht wurde. Für den Vergleich stellte das Institut im Auftrag des Süsswarenhandelsverbands Sweet Global Network einen Korb mit 17 Markenprodukten zusammen, darunter etwa ein Glas Nutella und ein Kinderüberraschungsei. Während in Deutschland 20.41 Euro für den Korb gezahlt werden müsste, kosten die gleichen Produkte in der Schweiz 32.87 Euro. Schreibt die Aargauer Zeitung.

    Und? Dickmacher haben nun mal ihren Preis. Die Schlankheitskuren DANACH sind viel teurer.

  • 30.1.2019

    Wirt Mark Wyss enttäuscht von Asylbewerber: Sex-Attacke verheimlicht!

    Flüchtling Awet Ghebrehiwet (27) soll die Schweiz verlassen. Der Entscheid sorgte für viel Unverständnis. Sein Chef kämpfte für ihn – bis jetzt. Denn nun kommt aus: Der Eritreer ist wegen sexueller Belästigung verurteilt. Und er hielt das Vergehen geheim. So steht's geschrieben in unser aller BLICK.

    Wie sagte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in einer Talkshow: «Die Afrikaner schnackseln halt gerne.»

  • 29.1.2019

    Die nächsten US-Wahlen werden zum Showdown der Superreichen

    Der Ex-Chef der Café-Kette Starbucks, Howard Schultz, will US-Präsident werden. Er attestiert den USA ein „kaputtes politisches System“ – und ist nicht der einzige Tycoon, der ins Weisse Haus will. So steht's geschrieben in der WELT online.

    Ein Artikel, der nun mal auf dem Netz ist, den man aber nicht zu lesen braucht. Dass die Superreichen Amerikas nach dem Präsidentenamt greifen, ist als Tatsache so alt wie Amerika. Auch Rockefeller versuchte es. Um nur ein Beispiel aus der Vergangenheit zu nennen.

  • 28.1.2019

    Was die Schweiz von Bolsonaro lernen kann

    Das mediale Sperrfeuer gegen den neuen brasilianischen Präsidenten ist erstaunlich. Jair Bolsonaro ist weder Diktator noch Faschist. Der Mann könnte sich als Glücksfall erweisen. Für sein Land, für Südamerika, für die Schweiz. So steht's geschrieben in der Weltwoche.

    Na ja, irgendwie klar, dass der Amazonas-Trump den Mannen um Roger Köppel gefällt. Aber bitte daran denken lieber Roger, das Original ist in der Regel immer besser als die Kopie. So great. Amazing.

  • 27.1.2019

    Im Privatjet ans WEF nach Davos zur Klimarettung

    Der Klimaschutz soll im Zentrum des Weltwirtschaftsforums stehen. Doch die Teilnehmer reisen mit so vielen Privatjets an wie noch nie. Eine junge Klimaaktivistin macht es anders – und braucht für ihre Reise mehrere Tage. Wenige Tage vor dem Start des Weltwirtschaftsforums (WEF), das noch bis Freitag in dem Schweizer Bergort Davos stattfindet, sorgte die Stiftung mit ihrem diesjährigen Risikobericht für Aufregung. Darin zeichnet das WEF ein verheerendes Bild vom Zustand des Planeten. Als das mit Abstand größte Risiko nennt der jährlich erscheinende Bericht den Klimawandel: Erstmals werden verschiedene Umweltprobleme als die drei drängendsten Herausforderungen aufgeführt. So steht's geschrieben in der FAZ.

    Wie sagt der Volksmund so schön: Wasser predigen und selber Wein trinken...

  • 26.1.2019

    Soros warnt am WEF vor China und seinen neuen Technologien

    Am Rande des WEF hat der Financier und Philanthrop George Soros in einer Brandrede China ins Visier genommen. Er warnte eindringlich davor, was neue Technologien in den Händen autoritärer Regime anrichten könnten. So steht's geschrieben ins der NZZ.

    Und wann warnt Soros vor Soros? Immerhin hat der Spekulant mit seinen Währungsspekulationen schon ganze Volkswirtschaften und deren Nationalbanken (u.a. Grossbritannien) in die Knie gezwungen.

  • 25.1.2019

    Das gabs noch nie: Miss Schweiz aus dem Aargau verliert ihren Titel und ist «freigestellt»

    Hoppla! Bereits zehn Monate nach ihrem Amtsantritt ist Jastina Doreen Riederer aus Spreitenbach AG ihren Titel als «Miss Schweiz» wieder los, wie die Miss-Schweiz-Organisation mitteilt. Nur drei Monate nach der Wahl verlängerte die Miss-Schweiz-Organisation das Auftragsverhältnis mit Ex-Miss-Schweiz Anita Buri als sogenannte Bookerin nicht. Trotz Riederers Potenzial habe sich "das Interesse an der Person von Jastina Doreen Riederer nach der Wahl in Grenzen" gehalten. Selbst Buri habe die kommerzielle Attraktivität nicht steigern können. So steht's geschrieben im Zofinger Tagblatt.

    Wohl dem, der solche Sorgen hat. Und da wundern sich die Tageszeitungen, dass ihnen die Abonnenten davon laufen.

  • 24.1.2019

    Ueli Maurer verbreitet falsches Einstein-Zitat

    Zum wiederholten Mal baut der Bundespräsident den berühmten Physiker in seine Rede ein. Offenbar ohne Quellenprüfung.

    Dieses Mal zitiert Ueli Maurer auf Französisch: «Ceux qui ne croient pas en l’impossible sont priés de ne pas déranger ceux qui sont en train de le faire.» Jene, die nicht an das Unmögliche glaubten, sollten jene nicht stören, die es gerade möglich machten.

    An seiner Eröffnungsrede am 22. Januar am World Economic Forum in Davos schmückt Ueli Maurer seine Rede mit dem Zitat, um die innovative und kompetitive Wirtschaft der Schweiz zu loben. Als Urheber des Gedankens gibt der Finanzminister Albert Einstein an. Vier Tage zuvor nutzt er das Zitat auf Deutsch, an der SVP-Tagung. Sein Departement erwähnt es auf Twitter.

    Da wird aber von SRF ein furchtbarer Popanz um das angebliche Zitat von Einstein aufgebaut. Es könnte ja durchaus vom Erfinder der Relativitätstheorie stammen. Genau so gut könnte es Mark Twain gesagt haben. Da sind sich die Internet-Quellen alles andere als einig. Ist doch irgendwie völlig egal. Hauptsache, das Zitat ist gut. Von wem auch immer es stammt. Ende der Diskussion.

  • 23.1.2019

    Taucherin entdeckt Zehntausende Golfbälle im Meer vor Kalifornien

    50.000 Golfbälle entdeckte ein Teenager beim Tauchen vor der Küste Kaliforniens. Das Gesamtgewicht seines Fundes entsprach dem eines Pick-up-Trucks. Von den Plastikkugeln geht laut einer Studie die Gefahr giftiger Chemikalien aus. Schreibt Welt online.

    Mit einem schlauen Fuchs, wie Zofingen ihn hat, wäre das nicht passiert!

    Fensterbauer stellt den Golfballdieb
  • 22.1.2019

    Luzerner Studenten brechen wegen Stress in Tränen aus

    Für Studenten ist derzeit Prüfungszeit. An der Hochschule Luzern sei der Druck besonders hoch und bringe die Studenten zur Verzweiflung. Auf der Toilette haben viele geweint. So steht's geschrieben bei 20Minuten.

    Heulsusen als zukünftige Eliten?

  • 21.1.2019

    Als die Schweiz knapp einem Super-GAU entging

    Es sollte der Beginn des regulären Betriebs werden: Am 21. Januar 1969 wird das Versuchskernkraftwerk Lucens nach einer kurzen Betriebspause wieder hochgefahren. Doch es kommt zur Kernschmelze. So steht's geschrieben in WELT online.

    Geschichte ist immer wieder faszinierend. Hätten Sie's noch gewusst?

  • 20.1.2019

    BLICK macht aus dem Amerikaner Fritz den Kanadier Raonic

    Fritz vor Duell mit Federer: «Ich bin mit Roger aufgewachsen»: Er war 2, als Roger hier erstmals spielte: Federers nächster Gegner ist der Amerikaner Taylor Fritz (21, ATP 50). Zum zweiten Mal in Folge muss Roger Federer am Mittag (ca. 3 Uhr Schweizer Zeit am Freitag) ran. So steht's geschrieben in unser aller Boulevardblatt. Jedenfalls im Lead-Text.

    Doch schon im nächsten Abschnitt wird aus dem Amerikaner Fritz der Kanadier Milos Raonic. Haben die an der Dufourstrasse kein Lektorat mehr oder ist es, wie bei der Luzerner Zeitung, in den Balkan ausgelagert worden? Das würde denn auch Sinn machen. Raonics Eltern wanderten von Montenegro nach Kanada aus.

    BLICK macht aus Fritz Raonic
  • 19.1.2019

    Cannabis vergrössert laut Forschern das Gehirn

    Schon einmaliges Rauchen kann bei Jugendlichen bleibende Veränderungen im Gehirn hervorrufen. Forscher zeigen, wie sich dadurch das Verhalten verändern kann. So steht's geschrieben in 20Minuten.

    Man wünschte sich oft bei manch einem / einer ein etwas grösseres Gehirn.

  • 18.1.2019

    Verwaschen und langatmig – Hat Donald Trump das Twittern verlernt?

    Einst galt US-Präsident Donald Trump als der König von Twitter. Die Plattform hat ihm im Wahlkampf geholfen. Aber wirft man nun einen Blick auf seinen Twitter-Feed, zeigt sich: Nicht nur in der analogen Welt läuft gerade einiges schief. So steht's geschrieben in der digitalen Welt online.

    Frei nach einem uralten Werbeslogan von Ragusa: Ein Tag ohne Donald Trump wäre wie ein Tag ohne Donald Trump. Dafür stellt Welt online auch mal eine hanebüchene Analyse ins Netz, die zu lesen sich wirklich nur für gelangweilte Leute lohnt. Fakt ist: Twitter hat, und daran ist The Donald massgeblich beteiligt, schlicht und einfach die Anzahl Zeichen von 140 auf 280 erhöht. That's it!

  • 17.1.2018

    Theresa May – Die Unkaputtbare

    Diesmal half ihr das Chaos im britischen Parlament: Theresa May hat die Misstrauensabstimmung überstanden. Findet sie doch noch einen Weg zum Brexit - oder kommt die Lösung für die verfahrene Situation von ganz anderer Seite? Das fragt sich der Spiegel.

    Die Unkaputtbare. Das ist doch mal eine Wortschöpfung, die wir normalerweise von The Donald gewohnt sind. So great. Amazing.

  • 16.1.2019

    Tourismusdirektor Region Solothurn will «keine Million Chinesen» auf dem Weissenstein – trotzdem soll Geld verdient werden

    «Ich will nicht eine Million Chinesen pro Jahr auf dem Weissenstein», sagte Jürgen Hofer, seit genau zehn Jahren Direktor von Region Solothurn Tourismus, «aber wir wollen auf dem Berg Geld verdienen.» Diese klare Ansage am Tourismusforum im Alten Spital Solothurn prägte die Diskussion ein gutes halbes Jahr vor der sehnlich erwarteten Eröffnung des Hotels Weissenstein. Bauherr und Investor Tom Umiker meinte denn auch ohne Umschweife: «Am Ende muss es sich für alle rechnen.» Auch für die Seilbahn, die ihre Investitionsphase bereits hinter sich hat, wie Geschäftsführer Koni Stuber sagte: «Wir sind auf Masse angewiesen.» So steht's geschrieben im Zofingen Tagblatt.

    Da fragt man sich, woher denn die Massen kommen sollen, wenn nicht aus China?

  • 15.1.2019

    Im Aargau gibt es mehr Hühner als Einwohner

    So steht's geschrieben in der Aargauer Zeitung.

    So wirklich neu ist die Feststellung nun auch wieder nicht. Haben wir dies nicht längst schon geahnt?

    Innerschweizer Bio-Eier - geprüft vom Webmaster
  • 14.1.2019

    Mann (57) holt in Luzerner VBL-Bus sein Glied hervor

    Ein Mann hat in der Region Luzern über Jahre in gut besetzten Bussen seinen entblössten Penis an Frauen gerieben. Sieben Fälle konnten ihm nachgewiesen werden. Nun wurde er verurteilt.

    Die einen tun es in einem Luzerner Bus, die anderen im Oral-Office des Badener Stadtpräsidenten. Rechtsexperte Dr. Samuel Rosenblatt: «Solange diese Grüsel ihr eigenes Glied hervorholen, ist alles halb so schlimm.»

  • 13.1.2018

    Krise bei den Biebers

    Justin Bieber schlägt Hailey die Autotüre ins Gesicht. Hängt der Haussegen bei Justin und Hailey Bieber nach nur wenigen Monaten Ehe etwa schon schief? Zumindest lassen das aktuelle Szenen vermuten.

    Das ist doch mal ein Sonntagsschocker, den 20Minuten verbreitet. But who the Fuck is Bieber? Und da wundern sich die Zeitungsmacher, dass sie mit ihren Facebook-Quatschnachrichten immer mehr LeserInnen verlieren???!!

  • 12.1.2019

    Nach der Absage von Trump und Macron: WEF sucht neuen Stargast

    Jetzt auch noch Emmanuel Macron (41): Die Absagen von Hochkarätern für das WEF häufen sich. Mit Donald Trump (72) verliert das Davoser Elitetreffen seine Hauptattraktion. Das WEF ohne den US-Präsidenten ist wie eine Party ohne das Geburtstagskind – nur halb so lustig und halb so spannend.

    Damit bleiben nur zwei, die das Vakuum füllen könnten: der chinesische Staatschef Xi Jinping (65) und der russische Präsident Wladimir Putin (66). Bei beiden ist zwar völlig offen, ob sie nach Davos kommen. Ihnen böte das WEF 2019 aber eine historische Chance: Während der Rest der politischen Elite gelähmt ist, könnten sie sich als die letzten Staatsmänner aufspielen.

    Als ob unser Bundespräsident Ueli Maurer nicht Stargast genug wäre...

  • 11.1.2019

    Trump sagt Besuch am WEF in Davos definitiv ab

    US-Präsident Trump wird das WEF in Davos verpassen. Schuld daran ist der «Shutdown» der US-Regierung.

    «Ich hatte vor, dorthin zu gehen (...) Es ist noch geplant. Aber wenn der Haushaltsstreit weitergeht, werde ich nicht gehen», sagte er noch am Donnerstagmorgen vor dem Weissen Haus, während die Haushaltsverhandlungen mit den Demokraten festgefahren sind. Am Nachmittag bestätigte er die definitive Absage dann via Twitter.

    The stable genius does not come to the amazing Ueli Maurer. So sad.

    Trump sagt Teilnahme an WEF ab
  • 10.1.2019

    Rock- und Hosenmode bei den Golden Globes schlägt The Donald

    Diese von SPIEGEL online veröffentlichte Hitparade über die meistgelesenen Artikel des Tages sagt wenig über die Qualität des SPIEGEL-Journalismus aus, aber sehr viel über seine Leserinnen und Leser.

  • 9.1.2019

    Frauen, zeigt Eure Körperbehaarung

    Ungefähr 8 Wochen und über 8100 Franken investieren westliche Frauen im Verlauf ihres Lebens in die Rasur ihrer Körperhaare. Das zeigt eine britische Studie von 2017. Damit soll nun Schluss sein: Unter dem Hashtag #Januhairy erobern momentan unzählige Fotos von Frauen das Netz, die ihre behaarten Achseln oder Beine in die Kamera halten. Hier gehts weiter ...

    Haarigen Zeiten zu wir streben (aus Richard Wagners «Lohengrin»)

  • 8.1.2019

    Richtungswechsel: Diese 8 Spieler konvertierten zum Islam

    Im deutschen Fussball ist Franck Ribery das prominenteste Beispiel für zum Islam konvertierte Spieler. Der derzeit verletzte Angreifer des FC Bayern München konvertierte - inspiriert von seiner Frau Wahiba Belhami - 2002 zum Islam und ist seit jeher praktizierender Muslim.

    So steht's geschrieben in 90min.de. Die Frage drängt sich auf, warum ein seit jeher praktizierender Muslim überhaupt noch zum Islam konvertieren sollte???!!!

    Franck Ribery
  • 7.1.2019

    Dieser Tick nervt Meghan an Harry

    Prinz Harry schalte immer die Lichter aus – und das treibe seine schwangere Frau Meghan schier in den Wahnsinn. «Wieso machst du das Licht aus? Es ist dunkel», soll sie in solchen Momenten sagen. Und er antworte darauf immer: «Wir brauchen nur eine Lampe und nicht sechs.» Und er gibt zu, dass dieses Verhalten dann plötzlich zur Gewohnheit werde.

    Vorsichtshalber hat BLICK den Konjunktiv angewendet.

    Bild Screenshot BLICK

    Tick Harry an Megan
  • 6.1.2019

    Krrrreisch! Er hat's schon wieder getan! Trump provoziert erneut mit «Game of Thrones»-Zitat

    SPIEGEL-Leser L. Spring (den man beim Artillerie-Verein Zofingen eigentlich kennen sollte) schrieb im Forum folgenden Kommentar:

    28. The Donald weiss eben... …... wie man «personal Marketing» betreibt und Aufsehen erregt. Seine Rechnung geht auf. Alle Medien, auch SPIEGEL Online, stürzen sich auf den banalen Tweet und geben ihm einen gebührenden Platz auf der Frontpage. So great. Amazing!

  • 5.1.2019

    Getrübter Tag für König Silvia

    War Silvia in früheren Zeiten nicht mal eine Königin und nicht ein König? Oder ist diese Bezeichnung dem Genderismus geschuldet? Oder gar einer Geschlechts-OP?

    Bild Screenshot SRF

    König Silvia von Schweden