Kunsthaus Aargau stellt Schweizer Surrealismus aus

Salvador Dalí

Die beiden grössten Glücksfälle, die einem Maler passieren können, sind: 1. Spanier zu sein, 2. Dalí zu heissen.

Salvador Dalí

Max von Moos

Max von Moos

Dämonisches Frühstück. 1934. © ProLitteris, Zurich. Bild ZVG Aargauer Kunsthaus, Aarau

Surrealismus – ein magischer, verheissungsvoller Begriff. Wir denken an die schmelzenden Zifferblätter von Salvador Dalí, die Traumfiguren von René Magritte oder die geheimnisvollen Landschaften von Max Ernst. Aber gibt es einen Schweizer Surrealismus?

Diese erste grosse Übersichtsausstellung im Kunsthaus Aargau zum Thema beantwortet die Frage mit 400 ausgesuchten Werken von rund 60 Schweizer Künstlerinnen und Künstlern.

Im Zentrum des Interesses steht die Entwicklung dieser künstlerischen Haltung in der Schweiz der 1920er- bis 1950er-Jahre. Der Einbezug von ausgewählten Positionen nachfolgender Generationen veranschaulicht zudem die bis heute ungebrochene Aktualität surrealistischer Bildfindungen. Die einzelnen Ausstellungssäle sind den surrealistischen Schlüsselthemen gewidmet. Sie erzählen von Träumen und Fantasien, vom Körper als Objekt der Begierde oder Sinnbild von existenzieller Bedrängnis, Schrecken, Krieg und Tod, ebenso wie von spirituellen Ordnungen, vom Kosmos und der Natur als Metapher für Leben und Wachstum.

Die Ausstellung im Aaargauer Kunsthaus in Aarau ist geöffnet vom 1. September bis am 2. Januar 2019.

3.9.2018